Stippvisite: Auf dem Hamburger Wollfest

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Am Sonntag habe ich mich mal wieder über die Deutsche Bahn geärgert. Ich weiß, nicht sehr originell, aber in letzter Zeit hatte ich wirklich viel Pech beim Zugfahren. Und wenn ein Zug komplett anulliert wird, darf man das ein bißchen doof finden, oder? Zumal wenn man bedenkt, dass die verlorene Zeit direkt von meiner Zeit auf dem Hamburger Wollfest abgezogen wurde! 


Aber hilft ja alles nichts...und so kam ich mittags in Hamburg an, um mich wenig später ins Wollfest-Getümmel zu stürzen.


So viele Menschen, so viele schöne, bunte Garne! Von beidem scheint es am Sonnabend noch deutlich mehr gegeben zu haben, aber ich war so schon völlig überfordert. Vor lauter Reizüberflutung habe ich ganz vergessen, gescheite Fotos zu machen! Eieiei, das muss beim nächsten Mal besser werden!


Was auch besser werden muss, ist ganz klar die Vorbereitung: Ich war felsenfest davon überzeugt, dass ich ein schönes Garn finden und sofort wissen würde, was ich daraus stricken will...Pustekuchen! Schöne Garne habe ich zwar etliche gesehen - und meine Fantasie komplett gelähmt! So habe ich letzten Endes nur ein paar Mini Skeins bei Skein Queen mitgenommen, fünf Stränge à 20g. Jetzt habe ich immerhin fünf verschiedene Stränge zum spielen, wenn auch nur ganz kleine.


Richtig gut gefallen hat mir die Stimmung auf dem Wollfest: Lauter nette Menschen, ganz viel gute Laune, zwischendurch Mini-Workshops im Foyer - ich hätte noch lange durch die Hallen schlendern können, aber mein Workshop mit Yarnissma stand an. Dank Kiki, die ich endlich persönlich kennengelernt habe, kam ich zumindest in den Genuß eines Turbo-Rundgangs, die interessantesten Stände sind mir also nicht entgangen. Nächstes Mal muss aber definitiv mehr Zeit eingeplant werden, für den Marktplatz und für Kiki!

Die zweite Hälfte meines Wollfest-Besuchs drehte sich ums Steeken. Bislang hatte ich viel zu viel Respekt davor, mein Gestrick zu zerschneiden. In der Hoffnung, alle Hemmungen per Schock-Therapie abzubauen, habe ich bei Yarnissima den Steek-Workshop gebucht. Ich glaube, es hat sogar funktioniert: Marjan, so ihr bürgerlicher Name, war so reizend, dass ich alle Ängste schnell vergessen habe. Zweieinhalb Stunden und drei Steeking-Techniken später bin ich fest entschlossen, demnächst ein erstes kleines Projekt zu starten. Mit allem Schnipp und Schnapp, äh... Zipp und Zapp.


Und dann war - viel zu schnell - plötzlich alles schon wieder vorbei! Gut, dass die Stricksaison gerade erst wieder losgeht!


Warst Du auch auf dem Wollfest in Hamburg? Und was ist Deine Haltung zum Thema Steeken?
xoxo Katharina
Rhinebeck is a little too far away for my taste, so on Sunday, I went to Hamburg instead. It was my first but definitely not last time to visit the local wool festival - so many beautiful yarns, great workshops and lovely knitters. Events like this make me excited for the colder days to come.

Kommentare:

  1. Mann, das klingt ja richtig verlockend! Allein schon die Tatsache soooo viele verschiedene Garne befühlen zu können.
    Aber mein Gestricktes wieder zu zerschneiden? ..Davon bin ich meilenweit entfernt. Es bleibt spannend 😊�

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  2. das war einfach schön mit dir! und ich hoffe auf baldige wiederholung mit mehr zeit und muße. das mit den bildern ist mir auch passiert. viel zu wenig fotografiert und nicht mal ein selfie von uns oO

    liebe grüße vom rhein an die spree!
    kiki

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