Yippieh! freue ich mich jedes Mal, wenn Wolle und Garne im Rahmen von musealen Ausstellungen thematisiert werden. Ich gehe eh schon gerne ins Museum; wenn es um Handarbeiten, Stoffe und Fasern geht, aber noch ein bißchen lieber.


Demnächst gibt es gleich mehrere Ausstellungen, die sich mit diesen Themen beschäftigen:
Und weil's irgendwie ganz gut zum Thema Textilkunst passt, hier noch ein bißchen echte Reklame:


Wir wissen beide, dass das Essen dort nicht besonders gesund ist und auch sonst nicht viel dafür spricht (abgesehen vielleicht von großer Berechenbarkeit – ein nicht zu unterschätzender Erfolgsfaktor – und einer gewissen Nostalgie). Aber der aktuelle Werbeclip Die Wahrheit über unser „Beef“ ist trotzdem toll! (Wer wohl das Stricken übernommen hat?)

Wie gefällt Dir der Werbefilm? Und gibt es noch weitere Handarbeits-Ausstellungen, die in meiner Auflistung fehlen?
xoxo Katha

Disclaimer: Dieser Beitrag enthält keine bezahlte Werbung; die erwähnten Internetfunde wollte ich einfach mit Dir teilen!
At the moment, there are quite a few museums that show exhibitions centered around wool, knitting and other fiber arts. I can’t visit all of them, but I’m really looking forward to "100 Prozent Wolle" (100 % wool) that will open in Berlin at the beginning of November.
On a different note: Have you seen the current Mc Donald’s commercial? It’s pretty charming, don’t you think?

Neulich auf dem Weg zum Flohmarkt kommen mein Mann und ich an einer ausgebrannten Garage vorbei.
Ich denke: "Es gibt keine bessere Location, um Fotos mit meinem Match&Move-Tuch zu machen!" und laufe in die Garage.
Er denkt: "Ist das nicht ein Privatgrundstück?" und "Soll ich etwa schon wieder Fotos von Dir machen?"

Weil er ein Supertyp ist, macht er anschließend ein paar Bilder von mir. Die werden aber nicht so, wie ich sie mir vorgestellt habe, aus zwei Gründen:
1. stehe ich nicht gerne vor der Kamera, und das sieht man den Fotos meist an und
2. tue ich mich schwer damit, meinem Mann meine Bildideen so gut zu beschreiben, dass er sie dann auch umsetzen kann.

Für mich scheint es da nur eine Lösung zu geben: Ich brauche ein Model! (Am besten eins, das mich immer überall hin begleitet - für den Fall, dass ich an ausgebrannten Garagen vorbeikomme. Aber ich will nicht unbescheiden sein; ich würde auch eins nehmen, das nur hin und wieder Zeit für mich hat.) Dann kann ich in Ruhe fotografieren, bis das Bild genau meinen Vorstellungen entspricht - und die Person aus dem Foto sieht im Zweifel auch entspannter aus als ich.

Falls Du Dich angesprochen fühlst oder jemanden kennst, der Interesse haben könnte: bitte gerne bei mir melden! (Als Aufwandsentschädigung würde auch hin und wieder was Gestricktes rausspringen...)
Solange muss ich den Job wohl noch selber machen...hier die Bilder aus der Garage:



Noch ein paar Worte zum eigentlichen Star des Beitrags, Match&Move. Es handelt sich dabei um ein simples Dreieckstuch mit sehr stumpfer Ecke, wenn man das so sagen kann. Es wird fast nur aus rechten Maschen gestrickt und eignet sich hervorragend zum Stricken vorm Fernseher oder beim Stricktreff - konzentrieren muss man sich nämlich kaum. (Was nicht heißen soll, dass es mir nicht trotzdem gelungen ist, einen massiven Fehler einzubauen, der viel Geribbel zur Folge hatte...ist halt mein Style!)

Das Muster erinnert mich total an die Straßenschilder, die gerne mal auf Kurven hinweisen. Passt, ne?
Gestrickt habe ich das Tuch aus der herrlichen (und leider nicht mehr erhältlichen) Lace Lux von Lana Grossa, die schon einmal ein Shrug war.


Da der nie getragen wurde, habe ich mir ein Herz genommen und das Ding komplett aufgeribbelt - zum Glück, denn in seiner neuen Form gefällt mir das silbrige Garn so viel besser! Das violette Kontrastgarn (Drops Fabel) hat auch schon viel mit mir durchgemacht: Das musste nämlich ein Färbebad mit Blauholz über sich ergehen lassen (genauso wie ein Teil meiner Küchenfliesen) - aber ist es nicht schön geworden? 

Hast Du auch schon einmal ein fertiges Teil aufgeribbelt, um das Garn für ein anderes Projekt zu verwenden? Und was ist Deine Empfehlung für mein Model-Dilemma?
xoxo Katha

Match&Move von Martina Behm
120g Drops Fabel (selbstgefärbt) und 150g Lana Grossa Lace Lux in Grau-Braun Meliert (#10)
Nadelgröße 2,75 / US 2
Last Sunday, I stumbled into a deserted garage - the perfect backdrop for my Match&Move shawl by Martina Behm. Unfortunately I didn't stumble into a knitwear model as well - I'd much rather stand behind the camera while taking pictures of my projects. How about you?
Es ist Montag und seit Stunden hat es sich so richtig eingeregnet. Eigentlich das Rezept für einen miesen Start in die Woche.
Da ich heute aber das unverschämte Glück habe, nicht zur Arbeit zu müssen, interpretiere ich den Dauerregen einfach als bestes Strickwetter und freue mich an ein paar Dingen, die mir gute Laune machen...

Berlin Knits
Am Wochenende fand in Berlin zum zweiten Mal das Berlin Knits Festival statt. Ich war an beiden Tagen dort - ich sage nur: Good Times! Die Aussteller hatten so viele schöne Garne dabei (und am zweiten Tag war auch immer noch genug für alle da!), für die Workshops waren namhafte Design-Größen aus der Strickwelt angereist...und die viele lieben Menschen, die ich (wieder) getroffen habe, sind sowieso immer das Allergrößte an solchen Veranstaltungen!



Den Ort hatten die Veranstalterinnen sehr geschickt gewählt: Das Festival fand in einer Schule in der Berliner Innenstadt statt, die Mensatische konnten praktischerweise für Strickpausen genutzt werden. Drum herum waren die Stände der Aussteller aufgebaut und die Workshops fanden in den Klassenzimmern statt - da ist man doch gleich noch ein wenig aufmerksamer als sonst!




Ich habe den "Knitwear Photography"-Workshop von den Macherinnen des Laine Magazins belegt (den Magazintitel spricht man übrigens "Leine" aus...). Vielleicht kennst Du das Magazin oder den zugehörigen Instagram-Account? Jonna und Sini haben eine eigene, sehr stimmungsvolle Handschrift für ihre Bilder entwickelt, entsprechend war es wahnsinnig spannend, alle Details über den Entstehungsprozess der Fotos zu hören. Eine praktische Übung gab es natürlich auch - ich habe, wie unten zu sehen, gleich mal meine Einkäufe festgehalten. Jetzt bin ich voll motiviert, in Zukunft noch bessere Bilder zu machen!


The Knit Show with Vickie Howell
Schon gehört? Am 5. Oktober startet auf youtube eine Show rund ums Stricken und Häkeln. Wie toll ist das denn??? Die Show wurde über Kickstarter und Sponsoren finanziert, so dass sie für uns nun kostenfrei verfügbar ist. Moderiert wird die Sendung von Vickie Howell, die auf mich sehr sympatisch wirkt - könnte also gut werden, oder was meinst Du?
Den Trailer kann man sich hier schon einmal anschauen.

Bastelideen mit Pompoms 
Zu guter Letzt noch zwei niedliche Pompom-DIYs, über die ich kürzlich im Netz gestolpert bin. Man hat schließlich immer mal wieder Garnreste, die verwertet werden müssen...
Den Pompom-Korb finde ich einfach hübsch! Und bei den Servietttenringen wissen alle Gäaste direkt, in was für einem Haushalt sie gelandet sind...

Was macht Dir gerade gute Laune?
xoxo Katha
Yarn festivals can be a little overwhelming in my opinion - preparation is key. This weekend, I visited the Berlin Knits Yarn Festival. I came prepared...and I had a blast! Being surrounded by gorgeous yarns and even more gorgeous people - does it get any better than that?
Letzte Woche, im Urlaub auf Mallorca, konnte ich schon morgens von der Terrasse aus das Meer beobachten. Natürlich habe ich mich da gefragt, wie es wohl wäre, einige Monate des Jahres von der Insel aus zu arbeiten - bei so einem Start in den Tag!


Susanne hat es nicht nur bei Gedankenspielen belassen: Sie lebt und arbeitet seit einigen Jahren auf Mallorca. Und nicht nur das - sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht und färbt auf der Insel feine Garne für ihr Label Wool of Fame.

Nachdem ich auf ihrer Homepage gelesen hatte, dass man ihr und ihrem Showroom in Fornalutx einen Besuch abstatten kann, stand fest: "Schatz, wir machen einen Ausflug!"
Hilfreich für meine Argumentation war auch die Tatsache, dass man eine sehr reizvolle Strecke entlang der Westküste fahren kann, vorbei an Sóller und Valdemossa.


Schön oder schön?

Und auch Fornalutx selbst ist einen Besuch wert: Das pittoreske Örtchen im Nordwesten Mallorcas wurde schon mehrfach als schönstes Dorf Spaniens prämiert.




Dank Top-Beschreibung war Susannes Domizil einfach zu finden. Schon von der Eingangstür aus schaut man in den kleinen Showroom, der von einem großen Tisch dominiert wird: quasi ein Altar für die Wolle.







Eine Farbe schöner als die andere! Und lauter herrliche Qualitäten, bis auf die (sehr edle Merino-Kaschmir-)Sockenwolle komplett aus natürlichen Fasern.
Ich hab mich bei der Auswahl sehr schwer getan...am Ende fiel die Entscheidung auf ein helles Rosa (oben im Bild), das auf grauer Basis gefärbt und deshalb sehr zurückhaltend ist.
 



Links vom Showroom kann man einen Blick in die Färbeküche werfen. Hier färbt Susanne jeden Tag, vornehmlich Garne aus Südamerika und speziell Peru.

Verkauft wird die Wolle hauptsächlich aus Susannes Online Shop (dort gibt es auch die größte Auswahl), der Versand erfolgt dann aus Deutschland. Aber wer Urlaub auf Mallorca macht, dem kann ich einen Besuch im Showrooms sehr empfehlen. Macht ja mehr Spaß, die Garne befühlen und die Farben "in echt" sehen zu können - und hinterher kann man sich dann noch bei herrlichem Blick auf die Serra Tramuntana einen kühlen Drink genehmigen.

Übrigens: Wolle von mallorquinischen Schafen färbt Susanne leider nicht. Versucht hat sie es natürlich - aber die Wolle ist einfach nicht für die Verarbeitung zu Handstrickgarnen gezüchtet...zu kratzig. Die Schafe sind deshalb aber nicht weniger reizend!


Hast Du schon einmal auf der Suche nach einem Wollgeschäft einen hübschen Ort entdeckt?
xoxo Katha
Now that fall is really kicking in, I'm scrolling through the pictures I took during my Mallorca vacation even more often...I had such a great time! I even visited an indie dyer - Susanne of Wool of Fame -  in her showroom which is located in the picturesque little town of Fornalutx. With all her beautiful colors I couldn't resist and had to take a souvenir home with me...
Stress. Kein Thema ist so langweilig und ausgeleiert, oder? Stress hat schließlich jeder, immer. Der eine geht einfach nur besser damit um, der andere schlechter.
Ich komme eigentlich gut mit Stress zurecht, zumindest dachte ich das immer. In den letzten Wochen hatte ich allerdings Anlass, mein Stress-Management noch einmal scharf zu überdenken. Das Ergebnis: mehr Schlaf (oder zumindest der Vorsatz dazu), weniger Freizeitstress (= Abendverabredungen) und eine Erkenntnis, die Dir bestimmt nicht neu ist: Stricken hilft!

Damit das Stricken aber auch wirklich zum Stressabbau beiträgt, habe ich mir vorgenommen, nur zu Stricken, worauf ich gerade Lust habe - und mich nicht selbst damit unter Druck zu setzen, endlich mal wieder ein Projekt beenden zu müssen...
Entsprechend finden sich auf meinen Nadeln derzeit zwei neue Projekte...während der Cardigan aus dem letzten Monat weiterhin auf seine Fertigstellung warten muss. Aber hey, kein Stress! 


Bereits auf der Zielgeraden bin ich mit meinem zweiten Paar Pairfectpants. Das erste war so ein fantastisches Nebenbei- und Unterwegs-Projekt (und außerdem ein 1A-Babygeschenk), dass ich direkt im Anschluss Nummer Zwei angeschlagen habe. Diesmal allerdings - Vorsicht, Anarchie! - statt mit Pairfect-Garn mit ganz gewöhnlicher Sockenwolle. Wobei, so gewöhnlich nun auch wieder nicht: es handelt sich um die Mainz 05-Variante (oder war es Bayern München?^^) aus der Stadion Color-Serie von Regia; genau das richtige für den Fußball(fan)-Nachwuchs. 
Ich bin so verliebt in den Look aus breiten und schmalen Streifen, dass ich darüber nachdenke, auch noch je ein Knäuel in Bremen und Schalke zu kaufen - und dass, obwohl ich gar nicht die passende Anhängerschaft zu bestricken habe...


Noch nicht so weit bin ich mit dem Mosaiktuch für Sylvie Raschs aktuellen Knit Along. Der vierte Teil ist zwar schon veröffentlicht, ich krebse aber immernoch bei Teil 2 rum. Aber: Kein Stress! Das Stricken macht Spaß und die Mosaiktechnik ist mir schon jetzt ans Herz gewachsen - genauso wie der subtile Farbverlauf, der sich dank des roten Garns (übrigens stinknormales Sockengarn von Wolle Rödel) durch das Tuch zieht.  

Ganz frisch habe ich noch ein drittes Projekt auf den Nadeln, auch dieses aus Sockenwolle. Es werden ganz simple Vanilla Socks (also glatt rechts gestrickt, nix Aufregendes) - spannend daran ist allerdings, dass ich zum ersten Mal zwei Socken gleichzeitig stricke. Mit Magic Loop auf einer Rundstricknadel! Obwohl ich kaum über das Bündchen hinaus bin, bin ich jetzt schon begeistert! Die Vorstellung, nach der Fertigstellung direkt ein fertiges Sockenpaar zu haben, ist einfach SO COOL! Warum habe ich das nur nicht schon früher ausprobiert? 


Vorab habe ich mir zwei youtube-Videos angesehen, um den Einstieg richtig hinzukriegen. Vorgegangen bin ich dann nach der Technik von The Knitting Expat, die die Bündchen zunächst separat strickt und erst dann beide Socken auf eine Rundstricknadel auffädelt. Nächstes Mal traue ich mich dann vielleicht auch an die Variante von Very Pink Knits, bei der auch schon die Bündchen gemeinsam auf einer Nadel gestrickt werden. Denn so viel steht fest - es wird ein nächstes Mal geben! 

Wie gehst Du mit Stress um? Hast Du - abgesehen vom Stricken - noch ein paar Entspannungstips für mich? Erzähl (wenn Du magst - bloß kein Stress!). 
xoxo Katha

Verlinkt bei Maschenfein

During the last weeks, I got to attest the stress-relieving qualities of knitting - it's true, knitting does help me to umwind and calm down my mind (but I bet you knew that already). To cancel out as much stress as possible, I decided to only knit what I wanted (as opposed to what needed to get finished) - which is apparently stripy and made out of sock yarn. From top to bottom: another pair of Pairfectpants for a baby due in October, a shawl in mosaic knitting and a pair of socks (knit two at a time). What's on your needles right now?  
Einem guten Angebot kann ich einfach nicht wiederstehen! Als neulich im Newsletter von Craftsy (dem amerikanischen Vorbild für Makerist) ein stark reduzierter Online-Workshop von Clara Parkes beworben wurde, musste ich also selbstverständlich zuschlagen!

Clara Parkes schreibt nicht nur tolle Bücher (in wenigen Tagen erscheint übrigens wieder eins...), sondern kennt sich auch wahnsinnig gut mit Garnen aus - entsprechend drehen sich auch ihre Craftsy-Kurse um genau dieses Thema.

Der Kurs, den ich mir angesehen habe, nennt sich Stashbusting - Make the most of the yarns you have und richtet sich an alle Strickbegeisterten, die *möglicherweise* dazu neigen, Wolle zu horten (ich rate mal: die meisten von uns!).


Mein Stash ist alles andere als klein und wartet mit vielen Einzelsträngen auf - hier mal ein schönes Garn, dort eins, aber keineswegs genug für ein größeres Projekt. Mit anderen Worten: Die perfekte Umgebung für ein paar Workshop-Übungen!

Der Kurs gliedert sich in sieben Kapitel. Zunächst wird der Stash Marie Kondo-mäßig begutachtet: Was muss gehen, was darf bleiben? Bei mir darf natürlich alles bleiben, also weiter im Programm.
Danach geht es den angefangenen Projekten, den UFOs, an den Kragen. Weiterstricken, Ribbeln oder den ungeliebten Pullover-Lappen doch besser in einen Kissenbezug verwandeln? Die Tips sind nicht schlecht, aber noch hat mich Clara nicht gekriegt.
Als nächstes geht es um unidentifizierte Garne: Das Garn war eine Erbschaft und die Banderole ist verloren? Du würdest aber trotzdem gerne wissen, womit Du es zu tun hast? Jetzt wird es langsam spannend... Clara hat gute Tips zusammengestellt, um Mystery-Garne zu entmystifizieren. Hier nehme ich gleich mehrere gute Ideen mit!
Anschließend geht es um verschiedene Möglichkeiten, Garnreste zu verwenden und verschiedene Garne miteinander zu kombinieren - genau das richtige für meine disparaten Wollvorräte. Drei Projekte, an denen man das Gelernte üben kann, hat Clara natürlich auch noch mitgebracht.
Zum Schluß gibt es noch einige Hinweise zum Thema Woll-Lagerung und ich begreife, dass es noch nicht reicht, die Wolle in Motten-sicheren Plastikkisten zu lagern...die Garne wollen auch regelmäßig bewegt werden! Ist das am Ende doch ein Pladoyer für Stash-Reduktion? Der Frage gehe ich besser nicht nach...

Fazit. Der Kurs macht Spaß und ich konnte einiges dazulernen - weltbewegendes Geheimwissen darf man allerdings nicht erwarten! Wer schon länger strickt, dem wird das meiste bekannt sein. Dennoch habe ich den Kauf nicht bereut - zumal ich das Gelernte am Wochenende gleich in die Tat umsetzen konnte: Tatsächlich gab es da ein Garn-Geschenk von unbekannter Menge und Qualität. Nun kann ich sagen: 525g reine Wolle mit einer Lauflänge von 100m auf 50g. Yay!

Wie ist es um Deinen Stash bestellt? Bist Du auch ein Sammler-Typ oder verstrickst Du immer gleich alles, was Du dazukaufst? Und freust Du Dich auch so auf das neue Buch von Clara Parkes?
xoxo Katha
Let's talk about your stash! I'm sure you know a lot about the beautiful skeins of yarn in your possession: the names of the colorways, where you got them and what you initially wanted to do with them. But you can always know more, right? Enter Clara Parkes and her Craftsy class on Stashbusting. I really enjoyed it - and I did indeed learn a thing or two!
When in doubt, cast on! Eine bewährte Strategie von mir, wie man an meinen vielen halbfertigen Projekten sehen kann (an dieser Stelle die komplette Liste). Im letzten Monat wollte ich die Zahl meiner unfinished objects noch reduzieren, die "Ich bin ein UFO"-Aktion von Rebecca und Frau Brezelbutter sorgte für extra Motivation. Doch dann kam mir ein - ungewollt - überdimensioniertes Sommertop dazwischen...und in solchen Momenten hilft nur eins: Ablenkung. Natürlich durch ein neues Projekt!

In den letzten Tagen habe ich daher an Erika Knights superkuscheligem Rib Wrap Cardigan gearbeitet. Die offene Strickjacke könnte mein ständiger Herbstbegleiter werden und das, dem Wetter nach zu urteilen, sogar schon recht bald. Vorausgesetzt natürlich, dass ich sie halbwegs zügig zu Ende stricke und nicht nach dem ersten Rückschlag gegen ein weiteres Ablenkungsprojekt tausche... Bisher läuft aber alles gut und ich genieße es sehr, dank der dicken Wolle schnell Fortschritte zu sehen.
Ich stricke übrigens - das kommt echt selten vor - mit der in der Anleitung vorgesehenen Wolle: Maxi Wool von Erika Knight. Reine Schurwolle in einem satten, herbstlichen Rotton, benannt nach einem meiner liebsten Alfred Hitchcock-Filme. Und mit weicher, extra-dicker Wolle (12er Nadeln!) kriegt man mich sowieso immer...


Bei meinem (Strick-)Anschlags-Wahn sind mir mittlerweile natürlich auch die Projektbeutel und -körbe ausgegangen. Mein neues rotes Lieblingsprojekt dürfte aber unmöglich ohne zu Hause sein - also gibt es jetzt auch einen passenden Lieblingsprojektbeutel: 


Ich setze mich nur noch sehr selten an die Nähmaschine (das genaue Arbeiten fällt mir so schwer!), aber einen Beutel hin und wieder kriege ich noch gerade so hin.
Dieses Mal war der Druck allerdings höher als sonst, weil echt was auf dem Spiel stand: Der Plan war, meinen allerliebsten Jutebeutel* in eine project bag umzuarbeiten, denn zum Lebensmittel-Rumtragen war er mir längst zu schade.


Die Maße habe ich beibehalten und einfach nur die Träger abgenommen (einer dürfte in Form eines Henkels bleiben). Innen ist der Beutel nun mit zwei zusätzlichen Taschen für Anleitung, Maschenmarkierer, Schere und dergleichen ausgestattet. Der Boden wurde ordentlich verbreitert, damit die Tasche frei stehen kann, und schließen lässt sie sich mit einem Zugband. Ich bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis (und so froh, dass ich die gute Jute mit der Aktion nicht versaut habe!).



Was machst Du, wenn Dir beim Stricken etwas daneben geht? Beißt Du die Zähne zusammen und korrigierst alles sofort, oder wählst Du wie ich auch schonmal die Übersprungshandlung? Und hast Du eigentlich auch einen Lieblings-Jutebeutel?
xoxo Katha

*Den Beutel gab es 2009 anlässlich einer Ausstellung von Rikrit Tiravanija in der Kunsthalle Friedericianum zu kaufen. Was es mit dem Aufdruck 'less oil more courage' auf sich hat, kannst Du hier nachlesen.

Verlinkt bei Maschenfeins Auf den Nadeln

I am really good at casting on new projects! When something goes wrong with my current knit, it feels so much better to direct my energy to a new project than to work out the problems with the old one... Recently, I messed up a summer top and cast on a lovely, super-chunky cardigan as a coping mechanism. Here's to hoping that I don't mess up this one - because I'd really like to wear the piece this fall!

Wenn Du dieses Wochenende frustriert bist, sagen wir, weil Du zum Beispiel wochenlang an einem Sommertop gestrickt hast - mit Maschenprobe und Rumrechnen und allem Pipapo -, das Du bedingt durch die Kontruktion erst ganz zum Schluss, also nach dem Zusammennähen, anprobieren konntest - um dann festzustellen, dass es aus Dir völlig schleierhaften Gründen zwei Nummern zu groß ist.
Oder weil Du krank ans Bett gefesselt bist und deshalb eine Hochzeit an der Mosel absagen musstest.

Dann habe ich hier ein paar feine Dinge, um Dich *ein bißchen* aufzuheitern:
  • Draußen ist es grau, warum also nicht auf der Couch bleiben, mit Strickzeug, Tee und ein paar inspirierenden Magazinen. Eine Riesenladung Herzblut steckt in der ersten Ausgabe von Mimis yarnchix-Zine, was neben einem persönlichen Bericht zum Edinburgh Yarn Festival auch eine Anleitung für sehr besondere Handschuhe und ein herzallerliebstes Mini-Zine enthält. 
  • Was die gestalterische Perfektion betrifft, ist das Koel Magazin das komplette Gegenprogramm: wer etwas für hochwertige (und hochpreisige) Lifesyle-Magazine übrig hat, wird hiermit sehr glücklich werden! Das dicke Heft versammelt Anleitungen, Rezepte und einen Haufen inspirierender Bilder.
  • Hörst Du auch so gerne Podcasts wie ich? Einer meiner liebsten ist Dear Hank and John, in dem die Brüder Hank und John Green, die auch einen sehr erfolgreichen youtube-Channel betreiben und viele andere coole Dinge machen (Beststeller schreiben, youtube-Conventions organisieren...), Hörerfragen beantworten. Falls Du den Podcast noch nicht kennst, ist die vorletzte Folge ein idealer Einstieg: Dort ging es doch tatsächlich ums Stricken!
  • Sehr gerne habe ich auch die aktuelle Episode vom Knit Collage-Podcast gehört; Meghan Fernandes, eine der Gründerinnen vom Pom Pom Magazine, erzählt über die Anfänge des Magazins, ihren Arbeitsalltag und ihren Umzug in die USA. 
  • Für einen Tag auf der Couch bestens geeignet ist auch der Craftsy-Kurs "Stashbusting: Make the Most of the Yarns You Have" von Clara Parkes. Für Newsletter-Abonnenten gibt es auf den Kurs gerade einen sehr attrktiven 70%-Rabatt, da habe ich nicht lange überlegt. Und jetzt freue ich mich total auf meinen Einzelunterricht mit Clara heute Nachmittag!
  • Anschließend geht's dann weiter mit Knitflixing: Ich schaue aktuell Berlin Station. Die Spionage-Serie hat mich schnell begeistert mit einem handlungsreichen Plot, guter Besetzung...und meiner Lieblingsstadt in der Nebenrolle.
  • Nach so viel Wohlfühl-Programm bin ich morgen dann vielleicht so weit, mein maxi-großes Sommertop wieder aufzuribbeln...Carina hat es gerade vor- und mir damit Mut gemacht. Und dann geht's nochmal von vorne los, diesmal aber besser in einem Stück. Ich werde mich mit Hilfe von Ninas Anleitung auf dem Lanade-Blog daran versuchen, die Konstruktion aufs Runstricken anzupassen - am Lace-Teil werde ich vorher allerdings noch eine Weile tüfteln müssen!

Erzähl, was hat Dich zuletzt frustriert inspiriert?
xoxo Katha
Some weeks just don't go as planned, and it's the same with knitting projects... It's frustrating for sure, but in the end, there's only so much you can do about it: keep calm, frog ...and knit on.
Hipster. Das ist doch ein echtes Anti-Wort, oder? Ich zumindest kenne niemanden, der sich freiwillig als Hipster bezeichnen würde, nicht einmal die Männer mit Skinny Jeans und Man Bun in meinem Bekanntenkreis. Ich selbst benutze den Begriff bestenfalls ironisch und schlimmstenfalls als Schimpfwort… dabei habe auch ich ein paar Hipster-typische Merkmale: Meine Hornbrille. Meine Vorliebe für Jutebeutel. Und endlose Avocado-Toast-Fotos in meinem Instagram-Feed...


Als ich das erste Mal gehört habe, dass man mit Avocado Wolle färben kann - noch dazu ein sanftes Rosa - war ich entsprechend begeistert: endlich ein Vorwand, Avocado in rauen Mengen zu verspeisen! Das Färbeexperiment war damit beschlossene Sache!

Mit Hilfe des Internets habe ich mich, so gut es ging, in die Materie eingelesen. Zum Thema Wolle färben findet man unheimlich viele Beiträge, leider auch recht viel Widersprüchliches. Ist offensichtlich eine Wissenschaft für sich! (Ich fand diese Beiträge interessant: klick, klick, klick, klick. Und dieses Video.) Ich weiß bis heute nicht, was der "richtige" Weg ist, um Wolle zu Färben, aber irgendwie habe ich es zumindest hinbekommen!

Worin sich (fast) alle Internet-Beiträge einig waren: Die Fasern sollten vor dem Färben gebeizt werden, damit sie die Farbe vernünftig aufnehmen können. Beize kann man selbst herstellen, aber das hörte sich für mich ziemlich kompliziert und/oder umweltschädigend an. Also habe ich nach ein wenig Recherche den einfachen Weg gewählt und mir fertig gemischte Kaltbeize im Internet bestellt (gibt's hier). Und damit sich das Porto einigermaßen lohnt, habe ich noch ein paar Natur-Färbemittel dazubestellt.

Equipment. 
Mit meinen gesammelten Avocado-Kernen und -Schalen, den dazubestellten Tütchen voller Orleansaat, Faulbaumrinde und Blauholz und einem ausgemusterten Kochtopf war ich wenig später startklar für das Färbe-Abenteuer.
Für mein Experiment habe ich ungefärbte Drops Fabel (75% Wolle, 25% Polyamide) und Drops Lima (65% Wolle, 35% Alpaka) verwendet, vor dem Färbebad liebevoll "gehaspelt" (also zu einem Strang gewickelt, so wie hier).  
Was ich ich gelernt habe: Es lohnt sich, die Stränge vor dem beizen in etwas Wollwaschmittel zu baden.


Färbesud.
Während die gewaschene Wolle für ein paar Tage in der Beize vor sich hinbeizte, habe ich den Färbesud angesetzt. Dazu habe ich mehrere (ca. acht einigermaßen frische) Avocadokerne und ein paar gewaschene Avocado-Schalen zerkleinert und die Stückchen in Teebeutel abgefüllt. Die Beutelchen habe ich dann in einem Topf mit Wasser aufgekocht und zwei Stunden köcheln lassen, anschließend dürfte die Mischung noch etwa 24 Stunden ziehen. Und siehe da: Das Wasser hat sich tatsächlich rot verfärbt.
Was ich gelernt habe: Avocadokerne lassen sich besser zerkleinern, solange sie nicht zu trocken sind. Entweder sollte man also viele Avocados auf einen Schlag verputzen, oder - das habe ich aber nur gelesen und nicht ausprobiert - die gesammelten Kerne im Kühlfach lagern. Wenn die Kerne zu alt werden, funktioniert es mit dem Färben nicht mehr so gut.
Was ich außerdem gelernt habe: Naturfarben riechen beim Aufkochen - wie soll ich sagen? - speziell. Nicht direkt schlecht - aber es ist schon besser, wenn die Küche ein Fenster hat...


Wolle färben. 
Endlich ist es so weit, die Wolle wandert aus dem Beizbad (vorsichtig auswringen, mit Handschuhen!) direkt in den Färbesud - die Teebeutel hatte ich zuvor natürlich entfernt. Die Stränge habe ich mit Hilfe eines alten Kochlöffels (den ich hinterher, genau wie den Topf, nicht mehr für die Lebensmittelverarbeitung verwendet habe) so im Topf verteilt, dass sie vollständig mit Flüssigkeit bedeckt waren. Anschließend habe ich den Topf langsam erwärmt und dann etwa eine Stunde köcheln lassen (ich habe immer 90° C angepeilt; mal mehr, mal weniger erfolgreich). Nach der Stunde habe ich die Platte ausgestellt und den Topf ganz langsam, über einen Zeitraum von 24 Stunden, wieder abkühlen lassen.
Was ich gelernt habe: Sobald die Herdplatte angeschaltet ist, sollte man die Wollstränge nach Möglichkeit nicht mehr im Topf bewegen. Zum einen besteht die Gefahr, dass man einen riesengroßen Knoten produziert. Zum anderen, und das ist noch viel ärgerlicher, verfilzt die Wolle leichter, je mehr sie in der heißen Flüssigkeit bewegt wird.


Zielgerade. 
Nachdem die Wolle richtig abgekühlt war, habe ich unter fließendem Wasser die Farbrückstänge ausgepült und die Stränge dann noch einmal in etwas Wollwaschmittel gebadet. Nun noch die Restflüssigkeit rausgedrückt, zum Trocknen aufgehängt und wieder zum Strang gewickelt. Fertig ist die selbsgefärbte Wolle!


Mit den drei zugekauften Farbstoffen bin ich genauso vorgegangen. Aus den Avocados habe ich ein beige-rosa gefärbt (und die Wolle durch zu viel Umrühren leider stark in Mitleidenschaft gezogen; für Socken dürfte es aber noch reichen). Das satte Currygelb kommt von der Orleansaat, mit Faulbaumrinde habe ich den warmen Ockerton erreicht und das Blauholz liefert dieses herrliche tiefdunkle Violett.

Würde ich es wieder tun? Ich bin ganz verliebt in das Ergebnis, daher würde ich eine Wiederholungstat nicht ausschließen. Professionelle Handfärberin werde ich aber sicher nicht werden! Der ganze Vorgang ist schon sehr zeitaufwendig - und gar nicht mal so easy (und das Ergebnis wohl gar nicht mal so lichtecht). Dennoch: Probier es ruhig mal aus, Spaß macht das Färben auf alle Fälle!

Wäre Selberfärben etwas, was Dich auch reizen würde? Hast Du es vielleicht schon einmal ausprobiert? Mit welchem Ergebnis?
xoxo Katha

I did it! I dyed my own yarn! The results:
  1. I have deep respect for all indie dyers (Dyeing is hard! And it takes so much patience!).
  2. I now know that you can actually get a beautiful rose color from avocado pits - who would have guessed!?!
  3. I created some lovely colorways (using avocado, Annatto seed, buckthorn bark, and logwood) I cannot wait to knit up! 
Have you ever tried it?
Meine To Knit-Liste wächst weitaus schneller, als ich sie abarbeiten kann. Seit Wochen - vielleicht liegt es daran, dass der Sommer in Berlin einfach nicht durchstarten will? - kann ich mich nur mit Mühe davon abhalten, ein Projekt nach dem nächsten anzuschlagen...

Aktuell ganz oben auf der Liste:
Gleichzeitig gefällt mir aber auch der Gedanke, erstmal meine Langzeit-WIPs (=Works in Progress) fertig zu stricken - oder aufzuribbeln. Mal ein bißchen Klarschiff machen in der Truhe mit den Stricksachen! Wäre auch ein würdiges Knitting Goal für das laufende Strickjahr...denn halbfertige Strickprojekte hab ich hier eine ganze Menge:
  • Der Rudel-Kofte fehlt die Knopfleiste, außerdem müssen die Ärmel noch eingesetzt werden. 
  • Den Cardigan aus der Für Sie von vor zwei Jahren, den ich immernoch wunderschön finde, habe ich nicht mehr angefasst, seit ich einen echt ärgerlichen Fehler darin bemerkt habe. Langsam sollte ich aber in den sauren Apfel beißen und die Ribbelei hinter mich bringen.
  • Von den Mackie Messer-Socken habe ich nur eine gestrickt - versehentlich mit falscher Nadelgröße und daher viel zu groß! Leider auch ein Ribbel-Kandidat, dabei sieht die Socke an sich richtig gut aus...
  • Einem Paar Herzchen-Fäustlinge fehlen nur noch die aufgestickten Herzchen, davon abgesehen sind die - seit Jahren! - fix und fertig.
  • Und dann sind da noch angefangene Hermiones Everyday Socks und ein rudimentärer Mini-Raglanpullover, die ich nie fertigstellen werde, weil mir die Kombination aus Wolle und Anleitung nicht gefällt. Mit diesen beiden fange ich das Geribbel am besten an, da tut es nicht so weh!
Zu allererst muss aber das Sommertop Thornett fertig werden, übrigens auch so ein Langzeit-Kandidat. Angeschlagen habe ich das Oberteil im Juni 2016, bin aber nur bis zur Hälfte des Rückenteils gekommen (was läppischen 30% des Tops entspricht). Diesen Sommer will ich es unbedingt noch tragen, deshalb mache ich gerade ein bißchen Tempo. Mal schauen, ob es noch was wird mit dem Top (und dem Sommer...)!


Da das Top mittlerweile schon gewachsen ist, habe ich für unterwegs etwas Handlicheres und stricke in der UBahn an einem Paar Pairfectpants. Ich habe den größten Spaß daran, was natürlich mit der gut verständlichen Anleitung, vor allem aber auch mit dem Pairfect-Garn von Schachenmayr zusammenhängt. Ich liebe es, der Wolle beim sich-selbst-mustern zuzusehen und kann mir gut vorstellen, dass die fertige Hose einen Mini-Hipster to be sehr glücklich machen wird!

Anfang des Monats habe ich außerdem viel am Match & Move gearbeitet, bei dem ich mittlerweile immerhin bei Grundmuster II angekommen bin. Für mich ein tolles Projekt für Abende, wo mein Hirn so gar keine Kapazitäten mehr hat: endlose Reihen kraus rechts und ganz wenig Herausforderung. Ist übrigens auch als Beifahrer-Projekt geeignet...


Für alle Listen-Junkies, die bis hierher mitgelesen haben, leg ich noch eine dritte drauf...
Strick-Entertainment im Juli:
  • Das Hörbuch zu Sophia, der Tod und ich, gelesen von Thees Uhlmann himself. Ich bin sonst kein großer Hörbuch-Fan (ich schweife meistens nach drei Minuten ab), ab dieses ist einfach großartig: ein bißchen traurig, ein bißchen weise und sehr, sehr lustig. 
  • Neu entdeckt: Der Video-Podcast von Kristy Glass. Mit ganz vielen Interviews und Strick-Gesprächen. Ich mochte zum Beispiel das Interview mit Niree Knits, der ich schon länger auf Instagram folge. 
  • Episode 30 vom Close Knit-(Audio)Podcast: Die dreht sich nämlich komplett um Hanna Lisa Haferkamp, Verena Cohrs und ihr gemeinsames Buch-Projekt Making Stories. Ich habe die beiden schon bei ihrer Crowdfunding-Kampagne unterstützt - und bin super-gespannt, was die zwei noch alles auf die Beine stellen werden!
Und womit strickst Du diesen Monat so? Sommergarne, Wintergarne oder alles durcheinander? 
xoxo Katha 

Verlinkt bei Maschenfein
I'm taking no summer break from knitting this year - quite the contrary! At the moment, I could knit ALL.THE.THINGS and my To Knit-list is growing out of proportion. Despite all the tempting new projects I am already knitting in my mind, I am debating finishing (or frogging) the large pile that is my WIPs first. Let's see whos's going to win, angel or devil...