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Der erste Büro-Montag in 2019 ist für die meisten wohl eher nicht der schönste Tag des Jahres - gewöhnliche Montage sind ja schon schlimm genug!

Aber vielleicht wird der Tag für Dich ja zu einem Glückstag, denn ich verlose heute einen Strickplaner mit einem Strickmich! Stickerbogen.
Den Strickplaner habe ich hier auf dem Blog bereits vorgestellt und bin immernoch überzeugt - für mich ist das der ideale Kalender!

Was musst Du tun, um den Strickplaner zu gewinnen?  
Hinterlasse unter diesem Beitrag einen Kommentar und beantworte mir folgende Frage:
Welche Stricktechnik würdest Du in 2019 gerne lernen?
Wenn Du Deine Gewinnchancen erhöhen willst, schau gerne auch auf meinem Instagram-Profil vorbei. Dort verlose ich noch zwei weitere Strickplaner.

Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren.
Teilnahmeschluss ist Donnerstag, der 10.01.2019 um 20.00 Uhr. 
Die Gewinner werden am 11.01.2019 bekannt gegeben.
Mit der Teilnahme erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall bei Instagram bekannt gegeben und Deine Adresse zum Zweck des Versands von mir an Strickmich! e.K. weitergegeben wird. Die Adresse wird nur zum Versand der Gewinne genutzt und anschließend gelöscht.
Ausgelost wird per Zufallsgenerator. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Verantwortlich für das Gewinnspiel ist Katharina Schuld, die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Instagram.

Ich drücke Dir fest die Daumen und wünsche Dir einen guten Start in die Woche!
xoxo Katha

Das Gewinnspiel ist inzwischen beendet. Gewonnen hat der Kommentar Nummer 8 von Katja Klinkhammer - herzlichen Glückwunsch!



Werbung | Die Strickplaner werden mir zum Zweck einer Verlosung von strickmich! zur Verfügung gestellt.
This giveaway is open only for participants from the DACH area, therefore no English translation.
Man kann davon halten, was man will, aber Weihnachten und Geschenke, das gehört einfach zusammen... und es macht ja auch riesigen Spaß, jemandem mit einer hübschen Kleinigkeit eine Freude zu machen!

Falls Du noch nach Ideen suchst - für die Strickfreundin oder auch für den eigenen Wunschzettel - habe ich hier ein paar Geschenkideen für Dich, mit denen man kaum was falsch machen kann.



  1. Projekttaschen kann man nie genug haben, oder? Sehr hübsche findet man z.B. im Shop von Stephen & Penelope. Wenn alles glatt läuft, komme ich dort dieses Jahr sogar noch hin...dann wird das mein Weihnachtsgeschenk an mich selbst!
  2. Die CraSy Trio Nadeln von Addi liebe ich schon länger - man kann damit sehr gut Socken, Ärmel oder andere kleine Dinge stricken. Mittlerweile gibt es die Nadeln auch aus Bambus (leider häufig ausverkauft, aber dafür ist die Chance recht gering, dass der Beschenkte sie schon hat!). 
  3. Ein schönes Strickbuch ist auch immer eine feine Sache. Wie wäre es zum Beispiel mit einem der Hefte aus der Interpretations-Reihe? Joji Locatelli und Veera Välimäki entwerfen jeweils Stücke zu denselben Stichwörtern - ihre unterschiedlichen Interpretationen sind dabei immer sehr spannend! 
  4. Nochmal Addi: Die addiToGo Maschensicherung ist für mich DAS Gadget schlechthin! Ich hätte nicht gedacht, dass ich mich an so einem kleinen Plastikding so freuen kann, aber seit ich die niedlichen Herzchen habe, begleiten sie mich und mein Strickzeug auf jeden Ausflug!
  5. Den Strickmich! Strickplaner habe ich so gerne, dass ich ihm schon einen eigenen Blogpost gewidmet habe (hier). Was mich daran so überzeugt hat? Die Aufteilung des Wochenplaners und die vielen Seiten für Listen und Notizen sind für mich und meine Art zu Planen ideal - und mit den Strickseiten habe ich auch meine Notizen zu aktuellen Projekten immer bei mir. 
  6. Strickstücke spannen ist nicht unbedingt meine Lieblingsaufgabe, aber mit den Knit Blockers in Regenbogenfarben macht es bestimmt gleich mehr Spaß. Außerdem wird das Ergebnis gleichmäßger als mit einzelnen Nadeln...
  7. Was kommt vor dem Spannen? Richtig, waschen. Und das kann man sich komfortabler gestalten, wenn man aufs Ausspülen verzichtet. Geht mit dem Wollwaschmittel von Eucalan. Knaller, oder? 
  8. Und zu guter Letzt: Eine selbstgemachte Strick-Tasse (wie hier bei schoenstricken.de) - weil Stricker*innen Handgemachtes zu schätzen wissen!
Was steht dieses Jahr auf Deiner Wunschliste? Und was würdest Du an einen Strick-Buddy verschenken?
xoxo Katha
Don't know what to give you fiber friends for Christmas this year? I have put together a list of a few things I think every knitter would enjoy. Maybe there's even something for your own wishlist!
Laut chinesischem Horoskop wird 2019 das Jahr des Schweins, eigentlich müsste es aber das Jahr des Schafes werden - immerhin gibt es nächstes Jahr gleich drei Kalender extra für Stricker*innen! 

Zwei davon habe ich Dir bereits vorgestellt (am Ende dieses Beitrags findest Du die entsprechenden Links), schauen wir uns jetzt mal die Nummer 3 an: 


Stricken 2019. Mein Wochenplaner ist von Marisa Nöldeke erdacht worden (wer mit ihr und ihrem Maschenfein-Universum vertraut ist, hat es vielleicht schon am Kalender-Einband erkannt #teamblau).  

Im Vordergrund steht hier ganz klar der Strick-Content. Das merkt man direkt, wenn man den Kalender aufblättert, zum Beispiel wenn nach der regulären Jahresübersicht eine Jahresübersicht für die geplanten Strickprojekte folgt. Oder dem eigentlichen Kalenderteil viele Seiten für Notizen zu den eigenen Strickprojekten vorangestellt sind. Mit jeweils einer Doppelseite pro Projekt hat man hier genügend Platz, um alle Anpassungen zu notieren. 
Auch eine Seite zum Festhalten der eigenen Maße und ein paar hilfreiche Tips zum Maßnehmen und zur Pflege seiner Strickstücke sind am Beginn des Kalenders untergebracht.


Erst ab Seite 50 beginnt dann das Kalendarium. Die Woche ist jeweils auf einer Doppelseite angeordnet, in der unteren Hälfte gibt es Platz für Notizen. Außerdem ist auf vielen Seiten ein nützlicher Strick-Tip abgedruckt. Die Gestaltung des Kalenders ist liebevoll-verspielt, auf den Kalenderseiten verteilt findet man überall kleine Zeichnungen.


Eine tolle Idee ist das Musterpapier am Ende des Kalenders, das man nutzen kann, um eigene Zählmuster und Farbvarianten auszuprobieren. 

Auch super sind die Maschenproben-Tags zum Heraustrennen, die man in der Mitte des Kalenders findet. Der Druckerei ist hier leider ein Fehler unterlaufen (die Tags sind verdruckt). Das ist aber gar kein Drama, im Gegenteil: Wie ich gehört habe, wird es die Tags als Entschädigung demnächst kostenfrei zum Download geben - super, oder? Wer will kann sich dann gleich einen Riesenvorrat anlegen!

Fazit

Während Martina Behms Planer ein Kalender mit Strick-Seiten ist, ist Marisa Nöldekes Variante eher ein Strick-Notizbuch mit Kalender-Teil. Was ich damit sagen möchte: Bei Stricken 2019 stehen ganz klar die Projektseiten, Maßtabellen und dergleichen im Vordergrund. Die Notizseiten sind Projekten und Zählmustern vorbehalten. Wer ein Notizbuch für die eigenen Projekte sucht und mit wenigen Kalenderseiten auskommt, sollte hier zugreifen. 
Wer seinen Kalender dagegen wirklich viel für die Wochenplanung nutzt und die Strickseiten eher als Add-On betrachtet, könnte sich stattdessen lieber den strickmich!-Planer ansehen.

Ich als Hardcore-Kalendernutzerin brauche zwar noch ein paar mehr Seiten für meine (un-wolligen) Listen, das heißt aber nicht, dass der maschenfeine Strickkalender nicht gut gelungen wäre. Falls Du Deinen Kalender vor allem dafür verwendest, Notizen zu Deinen Strickprojekten niederzuschreiben, könnte dieser genau das Richtige für Dich sein!
xoxo Katha

Marisa Nöldeke: Stricken 2019. Mein Wochenplaner, EMF Verlag 2018, 208 S., Maße: 18,6 x 13,4 cm, ISBN 978-3-86355-988-5, 17,99 EUR, erhältlich z.B. hier.

Hier meine Rezension zum Strickplaner 2019 von Martina Behm. 
Meine Vorstellung des Bullet Diary Stricken findest Du hier

Werbung. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos vom EMF Verlag zur Verfügung gestellt.
The next year HAS to be the year of the knitter, judging from all the knitting calendars on the market. And all of them are pretty cool. I mean... the blue and gold cover print says it all!
Mein Smartphone ist für mich Telefon, Fotoapparat, Wecker, Taschenrechner, Internet-Browser, Email-Programm, Landkarte, Wetterdienst, Ticketschalter... die Liste ließe sich noch eine ganze Weile fortsetzen. Sogar Strick-Apps sind installiert, um während des Strickens z.B. Reihen zu zählen.

Eines kann mein Smartphone aber partout nicht ersetzen, dabei habe ich es schon etliche Male probiert: meinen Kalender!


Termine kann ich mir erst merken, wenn sie auf Papier festgehalten sind. Dann schreiben sie sich auf wundersame Weise in meinen Kopf. Beim Tippen im Smartphone klappt das einfach nicht!
Höchstwahrscheinlich kommt daher auch meine Besessenheit mit Taschenkalendern. Ich habe sämtliche Systeme durch und mir auch schon mal einen ganz eigenen Kalender gestaltet. Meist habe ich meinen Kalender dennoch schon zur Jahresmitte statt und wechsel das System dann für die zweite Jahreshälfte.

Dieses Jahr bin ich überraschenderweise so zufrieden mit meinem Kalender, dass ich keinen Wechseldrang verspüre. Höchste Zeit, ihn Dir vorzustellen! Umso mehr, da vor ein paar Tagen schon der Nachfolger für 2019 erschienen ist...


Der strickmich! Strickplaner...

Vor einem Jahr brachte Martina Behm die erste Ausgabe des Strickplaners auf den Markt. Die Veröffentlichung ging nicht an mir vorbei, ich habe mich aber schon gefragt: Ein Strick-Kalender - braucht man sowas? 
Diese Frage habe ich erstmal mit Nein beantwortet und mir für 2018 einen anderen Kalender gekauft. In den ersten Januartagen hat der Strickplaner dann aber doch noch zu mir gefunden - und nur wenige Tag später war ich überzeugt.

Links der Strickplaner 2019, rechts der Strickplaner 2018.

Das liegt zuerst einmal am Wochenplanungs-System von Weekview, mit denen Martina Behm bei der Entwicklung ihres Strickplaners kooperiert hat: Statt auf den einzelnen Tag zu fokussieren, konzentriert man sich bei der Planung stärker auf die ganze Woche. Jede Woche bekommt eine Doppelseite, wobei die rechte Seite den Wochentagen vorbehalten ist, während die linke Seite Platz bietet für To Do-Listen, Wochenziele und allgemeine Notizen. Für mich ist diese Aufteilung optimal, da ich pro Tag nur wenige Termine habe (dort also nicht so viel Platz benötige), dafür aber ständig ausufernde To Do-Listen führe. Die Listen nicht pro Tag, sondern wochenweise zu erstellen, hilft tatsächlich dabei zu sortieren, welche Aufgaben wirklich wichtig sind und welche guten Gewissens auch verschoben werden können.
Mehr Zeit zum Stricken, wie von Martina Behm postuliert, habe ich dadurch zwar nicht, aber zumindest ein weniger schlechtes Gewissen, wenn mal wieder Punkte auf der To Do-Liste offen bleiben. Und das ist ja auch was wert!

Eines meiner Lieblings-Features: Der Habit-Tracker.

Außerdem verfügt der Kalender über einen Jahresplaner für das aktuelle und das kommende Jahr, Quartalsübersichten und im hinteren Teil nochmal ganz vielen Notizseiten - optimal für alle Listenfreaks.

 Timeline für Strick-Projekte. 

Und was macht den Planer nun zu einem Strick-Kalender?  
  • Vor- und Nachsatzpapier zieren wollige Aquarellmotive von Julie Levesque.
  • Auf den Kalenderseiten findet man kurze Strick-Zitate und -Inspirationen. 
  • Zur besseren Planung für Strickprojekte gibt es eine Timeline.
  • Extra-Notizseiten für Strick-Ideen und Strickprojekte.
  • Eine Anleitung für eine Kalender-/Buchhülle (hier kostenlos abrufbar).
  • Listen für Wollkäufe, Wünsche und Garn-Tausch.
  • Im Nachsatz ist ein Lineal (cm/inches) und eine Umrechnungstabelle für Nadelstärken abgedruckt.
Für mich sind diese Zusatzseiten nicht nur lustige Gimmicks, sondern tatsächlich sehr brauchbare Ergänzungen. Meinen Kalender habe ich ohnehin immer bei mir (genau wie mein Strickzeug) - da ist es sehr komfortabel, für die Notizen zum aktuellen Projekt nicht noch ein weiteres Büchlein rumzuschleppen. Auch das Lineal kommt oft zum Einsatz und die Timeline wird fleißig befüllt.

...noch besser in 2019.

Am Strickplaner 2018 hatte ich schon kaum etwas auszusetzen, beim Strickplaner 2019 bleiben nun wirklich kaum noch Wünsche offen.

Wer den Kalender im Profi-Set kauft, der bekommt neben einer Stiftschlaufe auch noch Stickerbögen dazu - mit Strickmotiven!

Los geht's beim Umschlag aus vinylbeschichtetem (und schmutzabweisendem!) Papier, der richtig wertig aussieht und sich toll anfasst. Außerdem wurde die Schriftart im Kalender minimal verändert und gefällt mir jetzt noch ein Stückchen besser.

Wenn es um Einträge im Kalender geht, schwöre ich übrigens auf die radierbaren Frixion-Stifte - so praktisch!

Die Zahl der Strick-Notizseiten wurde noch einmal erweitert, zusätzlich gibt es nun eine Doppelseite, auf der man Maße und Größen derjenigen Personen notieren kann, für die man besonders gerne strickt.  
Und der Planer enthält eine Anleitung für eine neue Schutzhülle.

Unten der Strickplaner 2018 mit der Nadeltabelle rechts (links habe ich noch eine Sockentabelle eingeklebt), oben die Version 2019 mit der Nadeltabelle auf der linken Seite. 

Direkt positiv aufgefallen ist mir, dass die Umrechnungstabelle für Nadelstärken etwas versetzt wurde, so dass man im hinteren Teil des Planers nun auch eine Stiftschlaufe einkleben kann, ohne die Tabelle zu überkleben. Das nenne ich Liebe zum Detail!

Zum Abschluß noch ein paar hard facts
Maße: 12 x 18 cm
Umfang: 240 Seiten
Papierqualität: 90 g pro m2 FSC-zertifiziertes Schreibpapier höchster Qualität
Preis: erhältlich auf Deutsch und Englisch für 18,90 EUR im strickmich-shop.


Wäre der Strickplaner auch was für Dich und hast Du das Weekview-Planungssystem vielleicht sogar schon selbst ausprobiert?
Für Listen-Lieberhaber ist er aus meiner Sicht das Non plus ultra - aber falls Du nicht dazugehörst, stelle ich in den nächsten Wochen noch zwei Alternativen vor!
xoxo Katha

Update (17.08.2018): Wer den Strickplaner mal im Bewegtbild anschauen möchte...Martina Behm hat inzwischen ein schönes Video dazu veröffentlicht

*WERBUNG | Der Strickplaner 2019 wurde mir kosten- und bedingungslos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 
For a planner freak, it's never too early to check out next year's calendars! Martina Behm, who is the genious behind the knitting planner 2018, just released an improved version for 2019. This time with a very sophistacated cover and knitting quotes by the beloved EZ. Btw: It's available in english as well!
Mittlerweile habe ich verstanden, dass es durchaus sinnvoll sein kann, seine Strickstücke nach Fertigstellung zu befeuchten, in Form zu spannen und trocknen zu lassen. 
Das mache ich tatsächlich mit all meinen Stricksachen - mit einer Ausnahme: Socken. Die werden am Fuß gespannt, und zwar trocken!

Daher hatte ich bislang auch keinen Bedarf an Sock Blockers, sockenförmigen Holz- oder Metallformen, die dabei helfen, die feuchten Strümp in Form zu bringen.
Aber neulich wollte ich dann doch gerne welche, zum Fotografieren (jaja, Instagram made me do it...). Aber dafür Geld ausgeben? Nicht nötig, wenn man einen Kleiderbügel zur Hand hat!


Falls Du auch einen Sock Blocker basteln möchtest, schnapp Dir einen einfachen Drahtkleiderbügel (so einen, wie man ihn von der Reinigung bekommt) und leg los. Weitere Hilfsmittel oder eine besondere Bastel-Begabung sind nicht notwendig.


Schritt 1: Finde die Mitte der langen Bügelseite und ziehe den Bügel nach unten, so dass ein Rhombus entsteht.


Schritt 2: Ein Schenkel des Rhombus definiert die Fußlänge des zukünftigen Sock Bockers. Vom anderen teilst Du ein Paar Zentimeter ab, um die Breite festzulegen. Dann biegst Du eine Ecke des Rhombus zur Mitte.


Schritt 3: Passe auch im oberen Teil die Breite Deines Sock Blockers an, indem Du die Partie rund um den Kleiderhaken etwas nach außen biegst. 


Schritt 4: Jetzt muss der Sock Blocker nur noch ein wenig zurechtgebogen werden. Fertig!

Erzähl mal: Spannst Du Deine Socken?
xoxo Katha
I'm usually not blocking my socks (too much effort), but I recently needed a pair of sock blockers for a picture I had in mind. Cheap as I am, I searched for a way to make them myself. Turns out all you need is a clothes hanger...and this little tutorial.

Hin und wieder kommt es tatsächlich vor, dass ich eine Stricknadelgröße benötige, die es in meiner ausufernden Nadel-Sammlung noch nicht gibt. Ärgerlich? Keinesfalls! Vielmehr ist das für mich ein fabelhafter Vorwand, spezielle Nadeln anzuschaffen, die ich ohnehin schon länger ausprobieren wollte.
Vor ein paar Wochen war es mal wieder so weit: 2,75er Nadeln dringend benötigt! Lange musste ich zum Glück nicht grübeln, was für Nadeln es werden sollten. Die Karbonz von KnitPro wollte ich ohnehin schon ewig ausprobieren, und nachdem ich sie in meiner Strickgruppe live in Augenschein nehmen konnte, war die Sache besiegelt... Die Nadeln bestehen aus Karbonfaser, diesem Hightech-Material, das auch für Flugzeuge, Raumschiffe und Hipster-Fahrräder verwendet wird. Das Material ist robust und gleichzeitig extrem leicht. Die Nadeln fühlen sich in der Hand eher warm und durch die glatte Oberfläche auch sehr gut an - einzig die Übergänge zu den Metallspitzen könnten noch ein bißchen perfekter sein. Dennoch strickt es sich mit den Karbonz sehr angenehm.

Ebenfalls von KnitPro ist das blaue Nadelseil auf dem Bild. An sich handelt es sich um ein ganz gewöhnliches Nylon-Seil für die austauschbaren Nadelspitzen des Herstellers. Nur, dass es die Seile jetzt farbkodiert gibt, also jede Länge in einer anderen Farbe. Ist das nicht ganz wunderbar? Wieso ist da denn vorher noch niemand drauf gekommen? (Oder gibt es das schon ewig und ich habe es nur nicht gemerkt?) Ich finde das irre praktisch! Jetzt muss ich nicht mehr lange durch meine Seile wühlen, um das kürzeste/längste/geeignetste zu finden...sondern kann mich einfach an den Farben orientieren.

Und weil die Mindestbestellmenge für den kostenlosen Versand erreicht werden wollte (...nie Verlegen um eine Ausrede), habe ich jetzt auch noch (sehr viele) neue Maschenmarkierer. Ich mag die simplen, birnenförmigen Sicherheitsnadeln und ganz besonders mag ich, dass ich jetzt so viele davon besitze, dass ich sie einfach auf sämtliche Projektbeutel und Täschchen verteilen kann, die bei mir so rumfliegen. Ab sofort sollte ich nie mehr nach Maschenmarkierern suchen müssen!

Erinnerst Du dich, was für Strick-Zubehör Du zuletzt gekauft hast? Und bist Du auch ein Fan von farbkodieren Stricknadeln- und seilen?
xoxo Katha
I try not to buy so much yarn at the moment (my stash seems to procreate all by itself). Knitting accessories are okay, though. Especially when they are as nice as my new Karbonz needles, simple stitch markers and this wonderful blue cable (it's color-coded!).
Erinnerst Du Dich noch an Deine Strick-Anfänge? An die Stricknadeln, mit denen Du Deine ersten Maschen geformt hast? Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern... meine Mutter kramte im Keller ein wenig herum, bis Sie diese grauen Jackenstricknadeln und ein wenig altes Garn fand.


Die erste Strick-Lehrstunde war leider kein Erfolg, aber erstaunlicherweise bin ich trotzdem dran geblieben, bis ich die Sache mit den rechten und linken Maschen endlich geschnallt hatte. Eins steht fest: Die Stricknadeln waren kein Argument dafür, am Ball zu bleiben!

Die grauen Stricknadeln aus Alu mit Kunststoffummantelung sind günstig und daher irgendwie auch allgegenwärtig, der Strickspaß wird durch sie allerdings nicht unbedingt befeuert. Mir zumindest liegen die Nadeln nicht gut in der Hand, die Spitzen sind mir zu stumpf und von den unflexiblen Seilen der Rundstricknadeln möchte ich gar nicht erst anfangen! Daher stand für mich recht schnell fest, dass ich "richtige" Stricknadeln brauche - aber wofür entscheiden bei der großen Auswahl?

Ich habe damals viel gegoogelt und meine Zeit mit dem Durchstöbern von Handarbeitsforen verbracht. Welches Material ist nun das Beste: Metall, Holz oder Bambus? Lieber einzelne Stricknadeln oder ein Nadelsystem mit austauschbaren Spitzen? Und gibt es bei Stricknadeln den Hersteller?
Am Ende habe ich mich für ein Nadelsystem von KnitPro entschieden - Nova Metall, um genau zu sein. Würde ich mich heute wieder so entscheiden? Vermutlich nicht. Dennoch habe ich den Kauf nie bereut. Heute weiß ich, dass es für mich ohnehin nicht nur das eine Material oder den einen Hersteller geben kann. Das eine Garn strickt sich besonders gut mit Holznadeln, für ein anderes greife ich auf meine Nova Metallnadeln zurück. Und schon allein aus Neugierde probiere ich gerne hin und wieder ganz andere Nadeln aus. Eines aber habe ich für mich entschieden: Es führt kein Weg vorbei an Nadelsystemen. Warum?
Argument 1: Rundstricknadeln sind viel flexibler einsetzbar als Jacken- oder Sockenstricknadeln.
Argument 2: Der Kauf eines Nadelsystems bedeutet zwar einmalig eine größere Investition, dafür spart man sich Rundstricknadeln in allen erdenklichen Längen - die Seile kann man schließlich beliebig wechseln und dank Verbindungsstücken sogar miteinander kombinieren.

Und welches System soll es werden, fragst Du? Hier meine drei Tips zur Auswahl des richtigen Nadelsystems: 
  1. Ein Schocker gleich zu Anfang: Es ist gar nicht so wichtig, für welchen Hersteller oder welches Material Du Dich entscheidest - mit der Wahl eines Nadelsystems hast Du den wichtigsten Schritt zum Strick-Glück bereits gemacht.
  2. Wenn Du Dir bezüglich des richtigen Materials unsicher bist, denk über den Kauf eines "Probier-Sets" nach. Mehrere Hersteller bieten Nadelsets an, die (zumeist drei) Nadeln aus unterschiedlichen Materialien enthalten. So kannst Du schauen, womit Du am liebsten strickst und dann ganz gezielt nachlegen.
  3. Falls Du gerne Neues ausprobierst, solltest Du darüber nachdenken, das Nadelsystem eines Herstellers zu wählen, der viele verschiedene Nadelspitzen im Angebot hat. Wenn Du dagegen ganz genau weißt, mit welchem Material Du am liebsten arbeitest, ist dieser Faktor weniger interessant. In diesem Fall lohnt es sich, gleich ein größeres Set mit vielen Nadelgrößen anzuschaffen.
Wie stehst Du zu Nadelsystemen? Hast Du eines (oder mehrere)? Wenn ja: Nach welchen Kriterien hast Du ausgewählt?
xoxo Katharina
Do you still remember the knitting needles you worked your first stitches on? I still remember mine and let me tell you: They were definitely not what kept me going! Therefore, I searched for new needles pretty quickly and landed on interchangeables. Today, I share why I think that every new knitter needs interchangeable needles and why material or brand don't matter that much.
In letzter Zeit vergeht kaum ein Monat, in dem ich nicht mindestens eine Flugreise machen muss. Deshalb habe ich vor einiger Zeit mal ganz offiziell bei der Bundespolizei nachgefragt, wie das denn jetzt ist mit Stricknadeln an Board. Die Antwort kam nicht nur prompt (die Beamtin strickte selbst auch), sondern war auch noch ausgesprochen freundlich: Die Regelungen können von Flughafen zu Flughafen variieren, mit Nadeln aus Holz oder Bambus hat man in der Regel aber keinerlei Probleme. Ich habe das inzwischen an mehreren Flughäfen gestestet (die Berliner Flughäfen sowie Frankfurt und Köln sind safe!) und auch das Boardpersonal hatte nie Einwände: Stricken im Flieger ist also - auch, wenn man manchmal Gegenteiliges hört - völlig unproblematisch. Zumindest mit dem richtigen Material. Womit wir beim Thema wären...

Die meisten meiner Projekte stricke ich auf Holznadeln, somit muss ich mich in der Beziehung bei Flugreisen nicht umstellen. Mein kleines Täschchen mit Strick-Equipment kann ich allerdings nicht einfach in den Projektbeutel schmeißen... Umpacken ist angesagt!


Ich bemühe mich, meinen Projektbeutel auf Reisen möglichst Metall-frei zu halten. Die Schere fliegt sowieso schonmal raus, die darf auf keinen Fall nicht mit ins Handgepäck. Eines dieser kleinen Spießchen zum Festziehen meiner auswechselbaren Stricknadeln geht aber gerade noch klar. Und en paar andere Dinge dürfen ebenfalls mit:
  • Die Strickanleitung, ausgedruckt auf Papier - so bin ich unabhängig, wenn es daran geht, alle technischen Geräte abzuschalten. 
  • Ein paar Maschenmarkierer habe ich immer dabei - am besten günstige aus Plastik. Wenn einer unter den Sitz fallen sollte, ist das dann auch kein Drama.Mein Maßband brauche ich ständig, das muss auch unbedingt mit. 
  • Eine Häkelnadel - denn sobald ich keine dabei habe, brauche ich eine. Immer! (Diese ist natürlich nicht aus Metall, sondern aus Bambus.)
  • Statt Schere kommt eine Mini-Packung Zahnseide ins Gepäck: Mit dem Metallschniepel kann ich im Notfall Fäden durchtrennen und die Zahnseide selbst lässt sich zum Einziehen von Lifelines zweckentfremden. Und für die Zahnhygenie kann man sie auf Reisen natürlich auch gebrauchen... 
  • Zu guter Letzt eine Nähnadel aus Plastik - falls unterwegs was fertig werden sollte, kann ich direkt die Fäden vernähen. Yay!


Mit diesen sieben Sachen komme ich unterwegs sehr gut zurecht. Würde Dir etwas fehlen? Und strickst Du auf Flugreisen auch?  
xoxo Katharina
I like to knit when I'm traveling. While this is unproblematic on train rides, it can be a little tricky on planes. Just in case, I like to stay away from too much metal: I only take needles and hooks made of wood or bamboo, my other knitting accessoires are mainly plastic. That way, no one can keep me from knitting during the flight. Bonus: the knitting helps me to relax when the journey gets turbulent.  
Aufräumen ist eigentlich nicht so mein Ding, allerdings war es schon länger an der Zeit, meinen Stah auf Vordermann zu bringen. Also war ich gestern erstmal bei IKEA, um neue Samla-Plasitkboxen zu besorgen. Ich dachte, ein bißchen Shopping sei eine gute Motivation für die bevorstehende Sortier-Arie. Dabei wartete auf mich in der Woll-Ecke noch etwas viel, viel besseres: Seit meinem Geburtstag besitze ich einen Wollwickler von KnitPro und momentan kann ich mir kaum etwas Schöneres vorstellen, als friedlich vor mich hin zu wickeln. Dazu hatte ich heute reichlich Gelegenheit!
Mittlerweile hat der Wollwickler schon einige Garn-Kilometer auf dem Buckel und macht mir extrem viel Freude - ganz eindeutig mein #sonntagsglück!


Vorbei die Zeiten, als ich noch von Hand wickeln musste. Und an das Experiment mit dem Handrührgerät möchte ich besser gar nicht denken...

Naaa gut, ich will mal nicht so sein...for your viewing pleasure: Ein Ausschnitt von der Aktion, bevor es richtig schlimm wurde...



Mehr Sonntagsglück gibt'auf dem Blog soulsister meets friends. Was hat Dich heute glücklich gemacht?
xoxo Katharina
Happy sunday everyone! In spite of having to tidy up my yarn storage, my day has been especially delightful - thanks to my fairly new wool winder. Messy skeins don't stand a chance in this house anymore!