Meistens entdecke ich ein Modell, das mir gefällt, und suche dann nach dem passenden Garn, um die Anleitung nachzuarbeiten. Manchmal ist es aber auch andersherum...


Im letzten Frühjahr habe ich beim Frickelcast das erste Mal von Grossewolle gehört, die Frickler berichteten damals über ihre Moschusochsen-Abenteuer. Wenig später war Daniel Grosse, der Mann hinter Grossewolle, im Frickeltalk zu hören - supersympathisch erzählte er damals von seinem Woll-Shop, in dem er Garne von heimischen Merinoschafen vertreibt, geschoren und hergestellt in Deutschland.
Daniel arbeitet mit ca. 200 Schäfereien in Süddeutschland zusammen und lässt die Wolle selbst produzieren, ohne großen Hersteller im Rücken. Und das neben einem Vollzeitjob!

Wenn man so viel Herzblut und Leidenschaft für ein Produkt aufbringt, kann es einfach nicht schlecht sein! Logisch, dass ich ein paar Stränge Grossewolle bestellen musste (#frickelcastmademebuyit)!
Entschieden habe ich mich für zwei Stränge 2-fädige Merino Natur (reines Merino, 300m/100g) und einem handgefärbten Strang (gefärbt übrigens von Stephi / @screaming_colours).


Wie sich herausgestellt hat die perfekte Kombination (und Menge!) für einen großen "Loop": Anders als der Name vermuten lassen könnte, handelt es sich bei dem Modell von Casapinka um ein halbmondförmiges Tuch, über das sich kleine Knubbel-Girlanden ziehen.



Die Garnmenge reichte für die große Variante des Tuchs, das ich jetzt dreimal um den Hals schlingen kann.

A propos Hals: Als kuschelweich würde ich das Garn nicht bezeichnen, kratzig ist es aber auch nicht. "Robust" trifft es wohl ganz gut - deutsche Schafe brauchen eben ein wenig mehr Polsterung als Merinos aus Australien... Und mir geht's anscheinend genauso, ich trage das Tuch seit Wochen rauf und runter!


Und Du, hast Du ein Herz für regionale Garne oder achtest Du beim Wollkauf auf andere Dinge? 
xoxo Katha 

Verlinkt bei Meine Fummeley.
Unfortunately, Germany doesn't have a strong wool industry (anymore). Therefore, I'm superhappy to report that this shawl was made entirely of German wool, sheared, produced, dyed and knitted in Germany. Whoop Loop, there it is!
Immernoch keine Fotos von meinen neusten Tüchern (die inzwischen gar nicht mehr so neu sind...) - diesmal gibt es allerdings einen triftigen Grund, weshalb die Foto-Session ausfallen musste: Es hatte mich ganz schön erwischt und ich lag die letzten Tage flach. Nicht mal an Stricken war zu denken - daran erkennt man, dass es mir wirklich nicht gut ging!

Immerhin fernsehen war drin, und so habe ich endlich alle Empfehlungen vom "Kleinen Fernsehballett" durchgeguckt, die schon ewig auf meiner Watchlist standen. Und weil mir alle Serien so gut gefallen haben, empfehle ich sie Dir schnell weiter...für wenn Du mal strick-unfähig auf der Couch liegst oder auch einfach so.

First things first: Falls Du was für Serien und Trash-TV übrig hast, MUSST Du den Podcast von Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier abonnieren! "Das kleine Fernsehballett" heißt er und ist kostenlos bei Deezer verfügbar. Gerade ist die fünfte Staffel zu Ende gegangen und ich freue mich jetzt schon darauf, wenn es im Herbst weitergeht. Ich schaue Serien eigentlich nur noch, wenn ich zuvor die Besprechungen der beiden gehört habe - und bei einigen Trash-Formaten bin ich sehr froh, sie nicht ansehen zu müssen und trotzdem in den Genuss der besten Szenen zu kommen. Aber vermutlich hörst Du den Podcast längst selbst und weißt, wovon ich rede...

So, nach dieser Vorrede geht's jetzt endlich los mit den Serien-Empfehlungen:


Russian Doll
Die Handlung im Schnelldurchlauf: Nadia stirbt am Abend ihres 36. Geburtstag wieder und wieder und wacht nach jedem Ableben auf ihrer eigenen Geburtstagsparty wieder auf. Im Verlauf der Serie versucht sie dahinter zu kommen, was es damit auf sich hat, um den Kreislauf zu durchbrechen.

Warum ich die Serie mag: Die Handlung klingt erstmal ziemlich ausgelutscht - kennt man ja alles schon von "Und täglich grüßt das Murmeltier". Allerdings hat mich Hauptfigur Nadia sofort in ihren Bann gezogen: eine selbstbewusste, schnoddrige kleine Frau, die ich sofort in mein Berliner Herz schließen musste! Alleine für diese Figur hätte ich die Serie durchgeguckt, die auf der Mitte aber glücklicherweise auch noch einen interessanten Twist bereithält.

Besprechung im "Kleinen Fernsehballett": Folge 3 in Staffel 5 (klick).

Russian Doll / dt: Matrjoschka (USA, seit 2019), bislang 1 Staffel, Netflix-Eigenproduktion mit Natasha Lyonne, erhältlich bei Netflix.

Charité
Die Handlung im Schnelldurchlauf: Beide Staffeln spielen im Berliner Universitätsklinikum Charité, Staffel 1 im Dreikaiserjahr 1888, Staffel 2 zu Zeiten des Zweiten Weltkriegs 1943. Historische Krankenhausserie also. Mit von der Partie: Ein bißchen Medizinwissen, ein bißchen Liebesgeschichte und politisches Drumherum.

Warum ich die Serie mag: Die Serie mag etwas steif sein, in beiden Staffeln spürt man den Bildungsauftrag, der bei ARD-Produktionen häufiger mitschwingt. Ich hab's trotzdem geliebt! Vielleicht, weil ich krank war und das unvermeidbare Selbstmitleid auf Normalmaß zurückgestutzt wird, wenn man so viele ernsthaft Erkrankte auf dem Bildschirm sieht. Sicher aber auch, weil es sehr spannend war, ein bißchen was über die Vita von Rudolf Virchow, Emil Behring und Robert Koch zu erfahren, nach denen in Berlin Krakenhäuser und Institute benannt sind (Staffel 1). Und die Originalaufnahmen von Berlin aus den 40er Jahren zu sehen, die in der 2. Staffel häufig eingestreut wurden.

Besprechung im "Kleinen Fernsehballett": Folge 2 in Staffel 1 (klick). 

Charité (D, seit 2017), bislang 2 Staffeln, mit Alicia von Rittberg, Ulrich Noethen, erhältlich u.a. in der ARD Mediathek und im Free TV auf ARD.

Parfum
Die Handlung im Schnelldurchlauf: Irgendwo am Niederrhein wird eine verstümmelte Frauenleiche gefunden. Die Verletzungen erinnern an die Darstellungen aus Patrick Süskinds Roman "Das Parfum". Und schnell gerät eine Clique ins Visier der Polizei, die zu Schulzeiten mit Düften experimentiert hat...

Warum ich die Serie mag: Die Serie fühlt sich ein bißchen an wie ein anständiger Tatort mit besserem Ende. Und besserer Kamera. Und August Diehl.

Besprechung im "Kleinen Fernsehballett": Folge 10 in der 4. Staffel (klick).

Parfum (D, seit 2018), bislang 1 Staffel, mit Wotan Wilke Möhring, Friederike Becht, Ken Duken, August Diehl, erhältlich u.a. in der ZDF Mediathek.

Hast Du Dir eine der Serien angeschaut? Wie fandest Du sie? Und hast Du auch eine Serien-Empfehlung für mich?
xoxo Katha
Sick days in my house mean: Little knitting, lots of binge-watching. The downside: No finished objects to show off. The upside: Three TV series I can recommend. Appropriate for a proper Knitflix session!
Letzten Monat hatte ich noch das ehrenwerte Vorhaben verfolgt, meine UFOs fertigzustricken, bevor ich wieder neue Projekte anfange.

Diesen Monat habe ich an vier verschiedenen Sockenpaaren gestrickt - und erst eines davon ist fertig. Die UFOs dagegen sind alle noch UFOs. Man kann wohl behaupten, dass mein Vorhaben gescheitert ist...


Andererseits gab es gleich mehrere KALs rund um die Socke (bei Sockshype und bei Stine & Stitch) - einfach viel zu verlockend! Wer da ebenfalls anfällig ist, den weise ich wohl besser nicht noch auf den SpiralsockenKAL bei Lilientinte hin.


Eine Anleitung aus dem neuen Buch Statement Socken stricken wollte ich natürlich auch ausprobieren...


Ich hab aber auf was fertig bekommen...eine Mütze für Crasy Sylvies Weltrekord (sie sucht übrigens noch nach fleißigen Dortmunderinnen, die ab dem 10. März beim Zusammennähen helfen können).


Mein Ess Shawl ist ebenfalls fertig geworden. Ich trage ihn nonstop und bin schwer verliebt: So groß, so weich, so wunderbar fransig. Vielleicht klappt es ja dieses Wochenende endlich mit guten Fotos, sodass ich Dir das Tuch endlich präsentieren kann! Vorerst gibt's nur ein Foto Pre-Steek.


Ja, und zwischendurch habe ich mich dann doch auch immer mal wieder einem meiner Langzeit-UFOs gewidmet, dem Zopfcardigan aus Lana Grossa Softness. Ende März will ich den anziehen können, und ganz ehrlich - wenn ich einfach drei neue Projekte weniger im März anschlage, sollte das überhaupt kein Problem sein.


Was meinst Du - werde ich meine drei angefangenen Sockenpaare fertigstellen? Oder falle ich dem Second Sock Syndrome zum Opfer? Ich halte Dich auf dem Laufenden!

So, und jetzt widme ich mich mal ein paar Maschenproben...ich brauch ja eigentlich noch was neues für die h+h im März!
xoxo Katha

Übrigens, was ganz andereres: Diesen Monat hat der Pixar-Kurzfilm "Purl" die Runde gemacht (hier kannst Du ihn Dir anschauen). Die Reaktionen reichen von Begeisterung...bis hin zu einem schalen Gefühl (wie bei mir). Ist das jetzt niedlich - oder animierte Feminismus-Veralberung? Wie siehst Du das?

Verlinkt bei Maschenfein
My February haiku goes like this: 
Only a few days, 
(too) many projects. 
Will I finish 
all my socks?
Je höher die Erwartungen, desto höher auch das Risiko, enttäuscht zu werden... Durch die Vermittlung einer realisitschen Erwartungshaltung möglichst keine negativen Gefühle aufkommen zu lassen, das ist das Ziel von Erwartungsmanagement.


In Bezug auf das Buch "Statement Socken stricken. Mit Farben zum Erfolg", das vor Kurzem im TOPP Verlag erschienen ist, ist das bei mir leider total in die Hose gegangen... Dabei ist das Buch nicht schlecht, ich hatte mir nur einfach viel mehr davon versprochen!

Los ging es mit folgernder Ankündigung des Verlags:

Müssen Socken immer unauffällig und unsichtbar sein? Längst haben bunte Socken die Modewelt erobert. Aber was passiert, wenn wir Socken als Statement tragen? Stricken Sie sich zum Erfolg mit unseren neuen Modellen, und erleben Sie die Veränderung! Business-Coach Bert Martin Ohnemüller erklärt, wie ungewöhnliche und mutige Accessoires auf unsere Umgebung wirken. Bestimmt finden Sie zu Ihren Lieblingsfarben das passende Modell, und stricken Sie los!

Ich war direkt interessiert: Statement-Socken als Thema - super! Der Bezug zum Business-Umfeld, der durch das Cover-Foto (eine Frau in Stricksocken steigt aus schwarzen Pumps) und die Erwähnung von Business-Coach Ohnemüller hergestellt wurde - innovativ! Die Idee, Farben und ihre Wirkung ins Visier zu nehmen - spannend!

Als ich das Buch dann aber in den Händen hielt, kam schnell die Ernüchterung. Keines der Verprechen, die mir das Buch gemacht hatte, konnte wirklich eingelöst werden. Offensichtlich hatte die Ankündigung des Buches bei mir völlig falsche Erwartungen geweckt... Das muss nicht (nur) am Verlag liegen - zur Kommunikation gehört natürlich genauso der Empfänger (also ich). Mach Dir am besten Dein eigenes Bild, nachdem ich Dir erläutert habe, was ich erwartet habe und was das Buch tatsächlich liefert.

Statement-Socken. 

Wenn ich "Statement-Socken" höre, denke ich  zum Beispiel an die Colourblocking-Interpretationen des klassischen Argyle-Musters, die die Firma Burlington seit einigen Jahren im Programm hat. Oder die Varianten von Happy Socks mit ihren witzigen weil zeimlich absurden Motiven. Diese Socken fallen auf, sind aber noch klassisch genug (z.B. durch die Grundfarbe, ein klassisches Muster etc.), um an den Füßen eines modemutigen Menschen auch im Business-Zusammenhang zu funktionieren.
Ich mag diesen Trend sehr und freue mich immer, wenn ich einen Mann sehe, unter dessen Anzughose pinke Socken hervorblitzen. Gerade für Männer, die kleidungstechnisch in vielen Bürojobs ja nur zwischen grauem oder blauem Anzug wählen dürfen, ist das eine schöne Möglichkeit, ein bißchen Persönlichkeit zu zeigen.

Nun eignen sich selbstgestrickte Socken leider nicht besonders gut, um sie in Anzugschuhen oder Pumps zu tragen, dafür sind sie schliechtweg zu dick. Folgerichtig wurde auch keines der Paare mal in Schuhen fotografiert (dabei wäre das so cool gewesen!).
Aber würden sich die Designs denn grundsätzlich dazu eignen, zu Business-Kleidung kombiniert zu werden? Statement-Socken sind es allemal, zumindest wenn man den Statement-Part mit "möglichst bunt" übersetzt. Für meinen Geschmack ist bei den meisten der 15 Modelle aber viel zu viel los: zu viel Farbe, zu viele Muster. Auf mich wirken die Modelle dadurch größtenteils wie aus einer Kinderkollektion. Aus den 80ern. Weit weg von Colourblocking, witzigen Eintrickmustern und dergleichen...


Mit Farben zum Erfolg. 


14 Farben werden im Buch auf einer Doppelseite vorgestellt, mit sehr stimmungsvollen Fotos und einer kurzen Aufzählung der gängigen Farbbedeutungen. Dann folgt eine weitere Doppelseite mit einer Anleitung für ein Sockenmodell in der jeweiligen Farbe (und noch vielen weiteren, sodass nicht immer ganz deutlich ist, warum das Sockenmodell nun ausgerechnet dieser Farbe zugeordnet wurde) - mit mehreren Fotos, die sehr schön alle entscheidenden Teile der Socke (Bündchen, Ferse, Spitze) zeigen, aber unglücklicherweise viel zu klein geraten sind. 


Die Muster selbst gefallen mir häufig sehr gut, allerdings ist kaum eins dabei, das ich 1:1 so nachstricken würde. Nehmen wir zum Beispiel das Sockenmodell "Türkis": Für meinen Geschmack viel zu bunt in der Version aus dem Buch, dabei gefällt mir das Muster grundsätzlich gut. Ich habe mich beim Nachstricken für ein klassisches Navy-Blau und ein Farbverlaufsgarn entschieden, die Farbwechsel weggelassen und siehe da: man erzielt direkt einen viel zeitgemäßeren Look!


Der Business-Coach.  

Der Business-Coach Bert Martin Ohnemüller ist vermutlich die größte Enttäuschung an dem Buch. Nicht, weil er so viel Blödsinn schreibt, sondern im Gegenteil: Weil man so gut wie nichts von ihm liest! Gerade einmal mit zwei Sätzen wird er zitiert, und die sind nun auch nicht unbedingt augenöffnend. Wenn man auf dem Cover mit einem Namen wirbt, erwarte ich doch zumindest ein paar Worte zum Werdegang der Person und ein kurzes Interview (da ist es wieder, das Erwartungsmanagement!).

Insgesamt wirkt das Buch auf mich sehr unentschlossen. Wer mehr zum Thema Farbwirkung erfahren möchte oder sich für mutige Business-Mode interessiert, wird mit anderen Büchern glücklicher werden. Wer dagegen Mustersocken mag und bereit ist, die (Farb-)Vorschläge aus dem Buch etwas umzuinterpretieren, findet hier viele schöne Anregungen. Ein Must-have ist "Statement Socken stricken" aber definitiv nicht.

Da meine Meinung sicherlich hochgradig durch meine enttäuschten Erwartungen eingefärbt ist, möchte ich Dich gerne auch auf die Rezension von Sockshype verweisen, die ganz anders ausfällt als meine.
Und dann erzähl mal - hast Du überhaupt was übrig für Statement-Socken oder fragst Du Dich gerade, warum ich so viel Gewese um die Dinger mache?
xoxo Katha

Ulrike Brüggemann und Manuela Seitter: Statement Socken stricken. Mit Farben zum Erfolg. Business-Coach Bert Martin Ohnemüller erklärt, wie Farben wirken, TOPP Verlag 2019, 80 Seiten, ISBN-13: 9783772481390, 14,99 EUR, erhältlich u.a. hier.

Werbung. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos vom TOPP Verlag zur Verfügung gestellt.
It's funny how your expectations determine how you evaluate a certain thing: the higher the expectations, the higher the likelihood of a disappointment. This is what happend to me while reviewing this book about statement socks. I was so excited about it when I first saw the cover! But even though it's a solid book, it could not measure up to my expectations...
Es ist peinlich genug, wenn man ein halbfertiges Projekt zum Dauer-UFO werden lässt. Da liegt es also in der Ecke und schaut einen vorwurfsvoll an. So kommt es mir zumindest manchmal vor.

Doppelt peinlich ist es, wenn man vorher so leichtsinnig war, ebenjenes Projekt in den sozialen Medien zu posten, vielleicht sogar im Rahmen eines Knitalongs. Und plötzlich schweigt man das Projekt einfach tot - in der Hoffnung, dass niemanden auffällt, das da ja noch was war...

Es gibt da aber eine Konstellation, in der die Funkstille vermutlich doch auffällt: Wenn man mit der Designerin befreundet ist und anfangs groß rumtönt, dass man jetzt eins ihrer Designs strickt. Und das ist dann die Krone der Peinlichkeit, denn ständig ist man besorgt, dass die Designerin meinen könnte, ihr Entwurf würde keinen Strickspaß bereiten oder die Anleitung sei Mist.


Wie Du Dir denken kannst, spreche ich aus Erfahrung...bei der Läusekofte von Sophia Wiik / stichfest habe ich alle Peinlichkeits-Levels durchgespielt. Und bevor ich auch nur einen weiteren Satz schreibe, möchte ich eins in aller Deutlichkeit sagen: Sophias Anleitung ist ganz hervorragend und die kleine Kofte ein absolutes heirloom piece (also etwas zum Vererben).

Koften sind Strickjacken auf norwegisch, in Fair Isle-Technik gestrickt. Sie sind auf Langlebigkeit ausgelegt und bedürfen daher vieler, vieler Arbeitsschritte, damit am Ende alle Kanten und Belege perfekt versäubert sind, die Knopfleiste nicht leiert und dazu auch nirgendwo was scheuern kann.

Viele Koften haben ein charakteristisches Pünktchen-Muster, das wohl an kleine Kriechtierchen erinnert, denn man nennt diese Jacken auch Läusekoften.
So eine wollte ich mir gerne stricken! Und damit in meiner Größe auch wirklich alles glatt geht, wollte ich das Ganze erstmal im Mini-Format üben.

Foto: Makerist

Quasi wie gerufen kam da Sophias Makerist-Kurs zum Thema "Fair Isle Technik und Steek", der vor ziemlich genau zwei Jahren veröffentlicht wurde. Kurs runtergeladen, Wollset bestellt und schon konnte es losgehen!

Sophia erklärt in knapp drei Stunden alle Schritte, die nötig sind, um eine perfekte Norwegerjacke herzustellen. Sie erkärt, was bei der Garnauswahl zu beachten ist (und warum), wie man eine schöne Fadenspannung beim Fair Isle-Stricken erreicht, hält beim Steeken das Händchen und beantwortet auch alle anderen Fragen, die während des Strickens aufkommen können. Sehr geduldig zeigt sie so ziemlich alle Arbeitsschritte und nebenbei lernt man auch noch dies und das über norwegische Stricktradition.
Zum Kurs gibt es außerdem eine schriftliche Anleitung, aber die ist sehr, sehr knapp gehalten - der Kurs ist wirklich dafür vorgesehen, angeschaut zu werden!



Anfangs bin ich mit dem Stricken super vorangekommen - Körper und Ärmel der kleinen Kofte hatte ich schnell geschafft und beim Stricken wahnsinnig viel Spaß.
Was dann passierte? Finishing... Gerade diese Woche habe ich im Laine Magazin (No 6) ein Interview mit Nancy Marchant gelesen, in dem sie schrieb, das Finishing aus ihrer Sicht völlig unterschätzt ist und tolle Möglichkeiten bietet. Da hat sie sicherlich recht, aber mein Ding ist es trotzdem nicht. Und bei der Kofte, das muss man leider sagen, gibt's so viel zusammenzunähen, einzufügen usw.

Das war zu viel für mich und so landete das Projekt in einem Korb - und blieb dort für 20 Monate(!) liegen. Erst kurz vor Weihnachten gab ich mir einen Ruck und habe das Projekt endlich fertiggestellt - es brauchte nur noch ein Wochenende...


Inzwischen ist die Kofte in den Besitz meiner Patentochter übergegangen und ich bin versöhnt mit dem Projekt. Ich überlege sogar schon, eine weitere herzustellen!

Den Kofte-Kurs (der zur Zeit um 50% reduziert ist) kann ich jedem, der sich noch nicht als Cardigan-Superprofi fühlt, unbedingt ans Herz legen! Wer Sophias Anleitung folgt, kann am Ende eine ganz besondere Strickjacke sein Eigen nennen - es dauert keine zwei Jahre!

Mit welchem Projekt hast Du Dich so richtig lange rumgeschlagen? Hat es sich letzten Endes gelohnt? 
xoxo Katha

Werbung (?). Den Makerist-Kurs und das Garn habe ich selbst bezahlt. Ich schreibe darüber aus echter Begeisterung.
Some things take time... Take for example this cardigan: It took 21 months to finish but ISN'T IT BEAUTIFUL? And what are 21 months compared to a lifetime of apparel pleasure? (Disregarding the fact that this cardigan is baby-sized and therefore only fits for, like, 5 minutes...)
An gute Vorsätze glaube ich schon lange nicht mehr, die sind doch spätestens Mitte Februar eh vergessen! Woran ich aber sehr wohl glaube, ist eine positive Energie, die mit jedem Jahresanfang mitgeliefert wird. Ich zumindest verspüre im Januar immer besonders viel Tatendrang und Motivation.

Dieses Jahr war da keine Ausnahme, im Gegenteil: So viel wie in diesem Monat habe ich schon lange nicht mehr hingekriegt. Ich habe wieder mehr gelesen, mehr unternommen, Freunde getroffen, Pläne geschmiedet...und viel gestrickt habe ich obendrein!

Vier Projekte sind in den ersten Wochen des Jahres bereits fertig geworden! Nur leider keines der drei, die ich im Rahmen des Mach das UFO fertig FALs angehen wollte... Ganz so weit hat mein neujährlicher Motivationskick dann wohl doch noch nicht gereicht. Aber hey, vier Projekte sind vier Projekte!


Da wäre zunächst mein Loop-Tuch nach einer Anleitung von Casapinka. Kreischend bunte Neon-Töne treffen auf Anthrazit, beides aus dem Hause GrosseWolle. Bei dem grauen Wetter bin ich leider noch nicht dazu gekommen, passable Bilder von dem Tuch zu machen, aber das wird bald nachgeholt (hoffentlich) und dann zeige ich es hier in seiner ganzen Pracht.


Außerdem habe ich am KAL von frauluknits teilgenommen: Ihre Bos Mutus-Socken standen ohnehin schon auf meiner To Knit-Liste (die filigranen Zöpfe sind einfach schön, und mit Perlmuster kriegt man mich eh immer...), da kam mir der Knitalong sehr gelegen. Beim Garn konnte ich mich aus dem Stash bedienen, da lag noch ein Probeknäuel der Regia Premium Silk, die Schachenmayr mir zum Testen zur Verfügung gestellt hatte. Was jetzt kommt, würde ich aber auch sagen, wenn ich das Garn im Laden gekauft hätte: Es ist herrlich edel, ganz glatt und weich. Ich bin sehr gespannt, wie sich die Socken in Punkto Haltbarkeit machen, aber der erste Eindruck ist top!


Da ich mir Anfang des Monats das Stirnband-Buch von Susanne Müller (alias paula_m) in der Bibliothek ausgeliehen habe, musste ich zwischendurch natürlich auch fix was daraus stricken - das Buch muss schließlich bald schon wieder zur Bibliothek zurückgetragen werden... Also habe ich mir einmal Lina gemacht und dann noch ein zweites Stirnband, wegen abweichender Garnstärke allerdings ein bißchen Freestyle (aber inspiriert von Greta).


Als wäre das alles noch nicht genug, habe ich auch meinen Langzeit-Begleitern, meinem Islandpullover und dem Ess Shawl, ein bißchen Liebe geschenkt.


Vor allem aber habe ich einen neuen Versuch mit einem Uralt-Projekt aus 2016 (!) gestartet, einem Zopfmustercardigan aus der Lala Berlin Softness von Lana Grossa - das Garn scheint inzwischen aus dem Programm genommen zu sein, also hoffen wir mal, dass es reicht! Den Cardigan finde ich aber nach viel vor sehr schön, daher gebe ich mir gerade größte Mühe, dieses Langzeit-UFO abzuschließen. Zwei Ärmel und das Rückenteil sind (fast) fertig, ich bin also auf einem guten Weg...
Mal schauen, ob ich den Cardigan im nächsten Monat schon anziehen kann...spätestens bin zur h+h Ende März soll er dann aber wirklich fertig sein!

Woran hast Du diesen Monat gestrickt? Und startest Du auch voller Tatendrang ins neue Jahr oder erlebst Du im Gegenteil eher eine Neujahrsmüdigkeit?
xoxo Katha

Verlinkt bei Maschenfein. 
New year, new projects! Despite the fact that I was planning to finish some long-term projects first before casting on something new, I have been knitting on mostly new projects this month. I did finish four projects, though. So at least there are no additional UFOs in sight...


Als Freunde aus Amsterdam im Herbst anfragten, ob wir sie nicht über Silvester besuchen kommen wollten, musste nicht lange überlegt werden – klar wollten wir!

Ich war schon ein paar Mal in Amsterdam, aber langweilig wird mir die Stadt so schnell nicht. Außerdem hatte ich noch nie Gelegenheit, Stephen & Penelope, das Wollgeschäft von Stephen West und seiner Geschäftspartnerin Malia Mae Joseph zu besuchen. Und große Lust, diesen Mißstand endlich zu ändern!


Gute Wollgeschäfte zeichnet in meinen Augen aus, dass man sich darin sofort willkommen fühlt. Und das ist bei Stephen & Penelope definitiv der Fall.

 

Der Laden ist wahnsinnig liebevoll gestaltet: bunt und voller hübscher Details. Besonders groß ist das Geschäft nicht, aber jeder Winkel wird genutzt (Fläche in der Amsterdamer Innenstadt ist kostbar!) und überall gibt es was zu entdecken. Da wären zuerst einmal natürlich die Garne: ganze Wände sind mit farbenfrohen Strängen handgefärbter Wolle behängt, von Hedgehog Fibers zu Undercover Otter, von Garn Stories zu La Bien Aimée. Außerdem im Angebot: Brooklyn Tweed, De Rerum Natura und Woolfolk (hast Du deren Garn mal in den Hängen gehabt? Es ist wirklich ein Erlebnis!). Anregungen, was man daraus stricken könnte, gibt es auch zu Hauf; überall stapeln sich Bücher, Magazine, natürlich sämtliche Westknits-Anleitungen – und schöne Samples findet man selbstverständlich ebenfalls im Laden.



Die Garnauswahl hat mich ziemlich überfordert – zum Glück hatte ich mir ein Projekt herausgesucht, für das ich shoppen wollte (und somit einen Plan!). Sonst hätte ich meine Begleitung vermutlich mit stundenlangem Durch-den-Laden-Schleichen in den Wahnsinn getrieben…


Auf meiner Liste stand außerdem einiges vom schönen Stephen & Penelope-Swag, den gibt es ja schließlich nirgendwo sonst… coole Projektbeutel, Schlüsselanhänger in Form eines Grachtenhauses mit eingebautem Nadelmaß (ich meine: Kann man sich einen besseren Souvenir-Artikel ausdenken?), Tassen, Etiketten, …


Ich hatte eindeutig Spaß im Laden und bin entsprechend mit einem gut gefüllten neuen Projektbeutel herausspaziert. Beim nächsten Besuch in Amsterdam kann ich dann hoffentlich mit einem fertigen Tuch aus meinem Souvenir-Garn in den Laden spazieren...

Adresse: 
Stephen & Penelope, Nieuwe Hoogstraat 29, 1011 HD Amsterdam / www.stephenandpenelope.com

~~~

Und weil es in Amsterdam noch so viel mehr zu erleben gibt, habe ich Dir noch ein paar Empfehlungen von meinem Kurztrip mitgebracht:

Essen
Sehr gutes thailändisches Essen haben wir im Bird Thais Restaurant bekommen. Die Institution in der Altstadt ist alles andere als ein Geheimtip – man kann nicht reservieren und so bildet sich vor dem Laden regelmäßig eine Schlange – ein Besuch lohnt sich aber trotzdem. Der Laden ist eng, laut und angenehm-unprätentiös, das Essen wirklich gut. Besonders empfehlenswert: Die Fisch-Taler von der Vorspeisenkarte.
Adresse: Zeedijk 72-74, 1012 BA Amsterdam / thai-bird.nl

Eine niederländische Silvester-Spezialität wurde natürlich auch probiert: Oliebollen sind das Pendant zu den deutschen Pfannkuchen (oder, wie Du sie vielleicht nennst: Berliner, Kreppel, Krapfen, …) und werden am Silvestertag an allen Ecken verkauft. Die Bällchen sind süß, kompakt und extrem fettig – und mehr als einer würde vermutlich zu Sodbrennen führen!

Sightseeing
Seit ein paar Jahren steigern die Bootsbetriebe ihre Auslastung im Winter, indem sie eine Lichtkunst-Ausstellung (Amsterdam Light Fest) entlang der Grachten organisieren. Eine abendliche Grachtenfahrt lohnt sich nun also doppelt – neben vieler hübscher Grachtenhäuser passiert man auch über 20 Kunstwerke, von denen einige sogar richtig gut sind. Die anderen kann man sich dann mit dem Bord-Glühwein schöntrinken!
Adresse: amsterdamlightfestival.com

Kultur
Als großer Ballett-Fan kann ich Dir auch einen Besuch einer Vorstellung des Nationalballetts sehr ans Herz legen. Die kreative Inszenierung von Cinderella hat mich mit ihrer großen Erzählkraft und dem perfekten Zusammenspiel von Tanz und Ausstattung begeistert.
Übrigens: Wir hatten keine besonders teuren Karten und haben hervorragend sehen können – soweit ich es beurteilen kann, ist das Opernhaus so gebaut, dass man von jedem Sitzplatz aus ziemlich gute Sicht haben dürfte.
Adresse: Amstel 3, 1011 PN Amsterdam / www.operaballet.nl/nl/ballet

Stadtgeschichte
Ohne Empfehlung unserer Freunde hätte ich das Museum Ons‘ lieve Heer op Solder (Unser lieber Herr auf dem Dachboden) sicher nicht besucht – normalerweise gebe ich auf Städtereisen immer Kunstmuseen den Vorzug. Wie gut, dass ich mich nicht durchgesetzt habe, denn dieses Museum, das im 17. Jh. das Wohnhaus eines wohlhabenden Händlers war, ist der Hammer! Es beherbergt unter dem Dach eine richtige katholische Kirche! Komplett mit Kirchenschiff, Galerie, Altar und Orgel. Und dank der sehr guten Audio-Führung lernt man auch, wieso!
Adresse: Oudezijds Voorburgwal 38, 1012 GD Amsterdam / www.opsolder.nl


Warst Du schon mal in Amsterdam? Dann gerne her mit Deinen Tips...ich komme nämlich ganz sicher wieder!
xoxo Katha
I celebrated New Year's Eve in Amsterdam and it was glorious! The city is just beautiful, even (or maybe rather: especially) in December - and full of history, culture and good food!
P.S.: There are awesome yarn stores as well!

Der erste Büro-Montag in 2019 ist für die meisten wohl eher nicht der schönste Tag des Jahres - gewöhnliche Montage sind ja schon schlimm genug!

Aber vielleicht wird der Tag für Dich ja zu einem Glückstag, denn ich verlose heute einen Strickplaner mit einem Strickmich! Stickerbogen.
Den Strickplaner habe ich hier auf dem Blog bereits vorgestellt und bin immernoch überzeugt - für mich ist das der ideale Kalender!

Was musst Du tun, um den Strickplaner zu gewinnen?  
Hinterlasse unter diesem Beitrag einen Kommentar und beantworte mir folgende Frage:
Welche Stricktechnik würdest Du in 2019 gerne lernen?
Wenn Du Deine Gewinnchancen erhöhen willst, schau gerne auch auf meinem Instagram-Profil vorbei. Dort verlose ich noch zwei weitere Strickplaner.

Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren.
Teilnahmeschluss ist Donnerstag, der 10.01.2019 um 20.00 Uhr. 
Die Gewinner werden am 11.01.2019 bekannt gegeben.
Mit der Teilnahme erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Dein Name im Gewinnfall bei Instagram bekannt gegeben und Deine Adresse zum Zweck des Versands von mir an Strickmich! e.K. weitergegeben wird. Die Adresse wird nur zum Versand der Gewinne genutzt und anschließend gelöscht.
Ausgelost wird per Zufallsgenerator. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Verantwortlich für das Gewinnspiel ist Katharina Schuld, die Verlosung steht in keiner Verbindung zu Instagram.

Ich drücke Dir fest die Daumen und wünsche Dir einen guten Start in die Woche!
xoxo Katha

Das Gewinnspiel ist inzwischen beendet. Gewonnen hat der Kommentar Nummer 8 von Katja Klinkhammer - herzlichen Glückwunsch!



Werbung | Die Strickplaner werden mir zum Zweck einer Verlosung von strickmich! zur Verfügung gestellt.
This giveaway is open only for participants from the DACH area, therefore no English translation.
Der Übergang vom WIP zum UFO passiert meist schleichend.
Woche um Woche arbeitet man gerne an seinem Projekt (dem Work in Progress). Dann legt man es *mal kurz* zur Seite, weil ein Fehler korrigiert / neues Garn gewickelt / der Kopf für eine besonders herausfordernde Stelle in der Anleitung angeschaltet werden muss. Und da hat man den Salat...ein neues Unfinished Object.

Da ich eigentlich immer an drei bis vier Projekten gleichzeitig arbeite, liegt eines natürlich gelegentlich mal ein paar Tage ungestrickt herum. Solange ich jedes Projekt regelmäßig zu Hand nehme, habe ich aber kein Problem.

Wenn ein WIP dann aber ganz aus der Rotation rausfliegt, wird es doof...über die Jahre hatte ich mir so bis Januar 2018 sieben UFOs angesammelt, die alle in unterschiedlichen Fertigstellungs-Stadien herumlagen und mich vorwurfsvoll ansahen.
Der #machdasUFOfertigKAL, den Jane im letzten Jahr ins Leben gerufen hatte, war da ein sehr willkommener Anlass, die vernachlässigten Projekte endlich anzupacken und fertig zu machen.

Was für ein befriedigendes Gefühl, ein Projekt nach dem anderen fertigzustellen! So sehr, dass ich die Aktion mehrere Monate durchgezogen habe. Am Ende waren von den sieben UFOs nur noch zwei übrig!
Dummerweise ist im letzten Jahr auch ein neues UFO dazugekommen. Immerhin...nur eins.


Mit diesen dreien gehe ich also in 2019 - und noch ein Jahr will ich die nicht mitschleppen! Neben meinen aktuellen Projekten will ich mir im Januar auch diese Kandidaten vornehmen, um im Laufe des Jahres UFO-frei zu werden! (Und dank dem Frickelcast gibt es auch wieder Extra-Motivation in Form eines neuen KALs FALs (= Frickel-A-Longs).


UFO #1
Was? Pieceful Cardigan von Tanja Steinbach.
Gestartet: im Rahmen des Mix&Match KALs im Oktober 2017. Mir war klar, dass das ein Langzeitprojekt werden würde, das habe ich mir schon nach dem Stricken der ersten Patches ausrechnen können.
Aktueller Status: ca. 70% sind gestrickt; zwei Patch-Reihen, Ärmel und Kragen fehlen noch.
Problem: Ich weiß auch nicht...an sich hat das Patch-Stricken Spaß gemacht. Ich fürchte einfach, es waren mir dann irgendwann zu viele und das Stricken zu eintönig.


UFO #2
Was? Zopfmuster-Strickjacke aus der Filati Nr. 50 (Herbst/Winter 2015/16).
Gestartet: im September 2016.
Aktueller Status: Die Hälfte des Rückenteils ist fertig und damit vielleicht 20% des Projekts.
Problem: Ziemlich am Anfang habe ich einen Fehler im Gestrick, den ich nicht tolerieren konnte. Jetzt wird endlich geribbelt und einfach nochmal von vorne begonnen!


UFO #3
Was? Häkelkorb (ohne Anleitung).
Gestartet: im November 2018.
Aktueller Status: der Boden ist fertig, es fehlen noch die Seiten.
Problem: Erstmal natürlich: Häkeln. Da bin ich deutlich schlechter als im Stricken, entsprechend hält sich der Spaß-Faktor in Grenzen. Und zweitens ist das Häkeln eines XL-Korbs aus XL-Garn echt Leistungssport! Viele Runden schaffe ich nicht, bevor mir alles weh tut! Aber in kleinen Dosen sollte auch dieses Projekt bezwingbar sein!

Gibt es bei Dir auch ein paar Uralt-Projekte, die seit Jahren irgendwo in der Schublade liegen? Oder stellst Du brav immer alles fertig, bevor etwas Neues begonnen wird?
xoxo Katha
How do you feel about UFOs? (I am of course talking about the real ones in your project baskets!) I always get a guilty feeling when I look at them. That's why I want to tackle the UFOs I brought to 2019 - and hopefully not produce any new ones during the year!