Steigt die Alte jetzt wirklich mit einem Kommentar über das Wetter in den Blogpost ein???
Ja, das tut sie! Immerhin ist es im April ENDLICH Frühling geworden. Und eine Woche später dann Sommer. (Und jetzt schon wieder Herbst.)

Und genauso wechselhaft wie das Aprilwetter waren in den letzten Wochen auch meine Strick-Vorlieben. Anfang des Monats habe ich in einer alpinen Holzhütte noch vor dem Kachelofen gesessen und an einer Strickjacke gearbeitet, letzte Woche war mir bei sommerlichen Temperaturen natürlich viel eher nach einem neuen Leinen-Projekt. Die Konstante dazwischen: Socken, Socken, Socken...


Mein Pieceful-Cardigan ist IMMERNOCH nicht fertig. Dabei fehlt jetzt wirklich nicht mehr viel. Aber ich tue mich nach wie vor sehr schwer, monogam zu stricken. Zum Glück kann ich in anderen Bereichen des Lebens mehr Selbstbeherrschung aufbringen...


Fertig geworden sind dafür ein paar kleinere Projekte: Der "Pucksack des Grauens" (so getauft, weil das Stricken unfassbar öde war), die wunderschönen Fluorite-Socks (gestrickt aus den Strickfuchs-Minis, die ich aus Leipzig mitgebracht hatte) und 50% eines Socken-Teststricks, von dem ich an anderer Stelle sicherlich noch einmal mehr berichten werde.


Als das Wetter dann mit einem mal so schön wurde, wollte ich plötzlich unbedingt ein neues Sommertop anschlagen. Ich habe Ravelry durchstöbert und in meinem Stash gewühlt...um dann festzustellen, dass ich aus dem letzten Spätsommer noch ein Projekt "übrig" hatte, an dem bislang nur 10 cm gestrickt worden waren! Das kurzärmelige Top Catchfly ist genau das richtige für meine aktuelle Stricklaune und das fliederfarbene Garn, das ich gemeinsam mit ein wenig goldgelbem Leinen verstricke, schreit in all seiner Pastelligkeit doch förmlich "Früüüühling".


Strickst Du auch so eine aprilwettrig-bunte Mischung? Und welche UFOs aus dem letzten Jahr hattest Du schon ganz vergessen?
xoxo Katha

Verlinkt bei Maschenfein
Is "April weather" a German thing? Or do you know this term for describing unpredictable weather that can go from sunshine to rain to hail to sunshine within a few hours (as it does in Germany in the month of April)?
Anyhow, my knitting projects have been just as unsteady this month as the weather...though I have to admit that the one thing has hardly anything to do with the other (#polygamistknitter).
Stricken und Serien-Gucken hat sich bei mir als gute After Work-Combo bewährt. Blöd nur, wenn die Serie so spannend ist, dass sie einen vom Stricken ablenkt...dies nur als Warnung - Bad Banks solltest Du Dir trotzdem anschauen!*

Zugegeben, es geht um die Finanzbranche - die schreckt viele ja eher ab! Vermutlich also nicht unbedingt der Stoff, aus dem Serien-Träume gemacht sind. Aber Finanzgeschichten können auch richtig spannend sein, das hat schon der Film The Big Short bewiesen...


Worum geht's? 
Die Handlung kreist um die junge Bankerin Jana Liekamp (gespielt von Paula Beer), die nach einem Rauswurf bei der Luxemburger "Crédit International Financial Group" dank der Hilfe ihrer ehemaligen Chefin bei der größten Privatbank Deutschlands anheuert.
Liekamp will jetzt richtig Karriere machen und ist bereit, dafür ihre Beziehung, ihre Gesundheit und ihre Werte aufs Spiel zu setzen. Die Ex-Chefin will Insider-Informationen und ist bereit, dafür über Leichen zu gehen...

Nicht zufällig erkennt man in dem Finanzinstitut, das im Mittelpunkt der Serie steht, Parallelen zur Deutschen Bank. Vielleicht hast Du es mitbekommen; die Deutsche Bank muss gerade auf Anfrage der EZB prüfen, was es kosten würde, aus dem Investment-Geschäft auszusteigen...da wirkt so eine Serie erschreckend aktuell!.

Bad Banks, übrigens eine Co-Produktion von ZDF und Arte, ist aber auch noch aus anderen Gründen sehr sehenswert: Die Serie ist aufwendig produziert, die Dialoge sind glaubwürdig, die Schauspieler nerven kaum, der Plot ist richtig spannend. Also ganz anders als der Durchschnitts-Tatort. Besonders schön: Die vielen interessanten, starken Frauenrollen, die das Drehbuch vorgesehen hat - das gibt es für meinen Geschmack viel zu selten.
Und noch eine Randbemerkung: So gut wie in Bad Banks sah Frankfurt noch nie aus (und ich habe jahrelang dort gelebt)!

Snack zur Serie: Stilecht wären wohl Koks und Cocktails, als rauschmittelfreie Alternative empfehlen sich Frühlingsrollen vom Asia-Lieferdienst.
Strick-Empfehlung: Das Projekt sollte simpel sein - wie wäre es mit einem unaufgeregten Paar Socken? - denn bei den ganzen Begriffen aus der Bankenwelt muss man ein bißchen aufpassen. Und Untertitel gibt es bei Arte-Beteiligung natürlich zwangsläufig auch zu lesen!
Wermutstropfen: Jana Liekamp soll erst 25 sein? Sorry, aber das ist die einzige Stelle in der Serie, die ich so richtig unglaubwürdig finde!

Hast Du Bad Banks schon geguckt? Was schaust Du heute Abend beim Stricken? Oder machst Du beim Stricken ganz andere Dinge?
xoxo Katharina

Bad Banks (D, 2017), Länge: 6 Folgen à ca. 50 Minuten, Regie: Christian Schwochow, Darsteller: Paula Beer, Désirée Nosbusch, Barry Atsma, Tobias Moretti, noch bis 31.08.2018 verfügbar in der ZDF Mediathek.

*Der Strick-Content geht leider gegen Null - es gibt nur Anzüge, Kostümchen und Hoodies zu sehen, nicht ein einziges Strickteil habe ich entdeckt. Gänzlich frei von Makel ist halt auch diese Serie nicht...
Is it binge watching if a TV show has only six episodes? Anyhow...Bad Banks, a German production, is such a good series! And you thought the financial sector was boring...
Neben dem Stricken habe ich noch eine zweite große Leidenschaft: die Kunst*. Umso schöner, wenn beides zusammenkommt...
In letzter Zeit bin ich über drei Kunstbücher für Stricker gestolpert, die ich allesamt ganz großartig finde.


Für Modefans und Design-Liebhaber
Was passiert, wenn man Strick in der Haute Couture einsetzt? Wie lässt sich die Technik im Gebrauchsdesign aufgreifen? Und wo verschwimmen die Grenzen zur Kunst? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das Buch KNIT. Innovations in Fashion, Art, Design von Samantha Elliott (Laurence King Publishing 2015). Unterteilt in die drei Oberthemen Mode, Kunst und Design stellt sie verschiedene Kreative vor, die sich in ihrer Arbeit mit den Handarbeitstechniken Stricken und Häkeln auseinandersetzen (darunter Markus Lupfer, Irina Shaposhnikova (diese Zopfpullover!), Magda Sayeg, die Mutter des Yarn Bombing, oder Toshiko Horiuchi MacAdam, deren Arbeit ich durch den Film YARN kennengelernt habe). Nach kurzen Interviews folgen jeweils viele ganzseitige Fotos der Arbeiten und Projekte - ganz viel Inspiration also und eine guter Anreiz, öfter mal die vertrauten Wege zu verlassen und was Auszuprobieren.

Für Fotografie-Nerds
Dass man selbst nicht Stricken können muss, um ein fantastisches Buch zum Thema zu veröffentlichen, beweist Barbara Levine: Ihr schmaler Band People Knitting. A Century of Photographs (Princeton Architectural Press 2016) versammelt Fotografien aus 100 Jahren - von Frauen, Männern und Kindern beim Stricken.
Die leidenschaftliche Sammlerin von Vintage-Fotografien bezeichnet sich selbst als begeisterten knitter-watcher und hat in den letzten Jahren wunderbare Bilder zusammengesammelt - manche kennt man bereits aus anderen Publikationen, andere waren mir gänzlich neu. Schön finde ich, dass die Bilder ganzseitig ohne jegliche Erläuterung abgebildet sind (diese findet sich im Anhang des Buches), so dass man sich zunächst eigene Gedanken zu den Fotos machen kann (In welchem Zusammenhang wurde das Bild wohl aufgenommen? Wer strickt hier? Und was?). Zum immer wieder Durchblättern.

Für Malerei-Maniacs
Eine besondere Freude für mein Kunsthistoriker-Herz ist Thomas Blisniewskis Frauen, die den Faden in der Hand halten. Handarbeitende Damen, Bürgersmädchen und Landfrauen von Rubens bis Hopper (Insel Verlag 2015). Die Werke darin reichen vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert, ein echter Querschnitt durch die Kunstgeschichte also. Der "rote Faden"? Natürlich das Garn! Die Dargestellten stricken, häkeln, weben oder spinnen (vor allem letzteres), ein knapper, fundierter Text ordnet die Arbeit ein und erläutert die Bedeutung der Handarbeit im Bildzusammenhang.
Im Anschluss an den Bildteil folgt eine längere Abhandlung zur Handarbeit in der Kunstgeschichte (die offensichtlich als Einführung gedacht war - vielleicht steht sie in der gebundenen Version ja am Anfang?), die auch sehr lesenswert ist. Was ich gelernt habe: Frauen, die Handarbeiten, sind fleißig, sittsam und gottesfürchtig (oder zumindest sehr gut darin, so zu wirken).

Hast Du neben dem Stricken auch noch andere Leidenschaften? Und wo treffen sie sich?
xoxo Katha

*Gemeint ist hier die Kunstbetrachtung; mit Kunstproduktion habe ich nichts zu tun.
When knitting meets art, I get really excited - after all, those are my two favorite topics! Today, I have three book reviews for you that combine knitting with design, photography and painting. Pick your most beloved art form, get comfortable on the couch and dive into some yarny reading.
Habe ich schon erwähnt, wie gerne ich derzeit Socken stricke? Letztes Jahr habe ich monatelang an einer einzigen Socke herumlaboriert, dieses Jahr produziere ich ein Paar nach dem anderen...
Das Aktuellste ist ja immer das tollste, entsprechend habe ich seit letzter Woche neue Lieblingssocken!


Taadaa, ich präsentiere die Froot Loop Socks von Kristi Geraci. Die Anleitung gibt es kostenlos bei Knitty und ich kann sie nur wärmstens empfehlen. In der Tat erinnert das Muster an die namensgebenden Cornflakes, die nur aus Farbstoff zu bestehen scheinen. Von der Sockenvariante bekommt man allerdings keine Magenschmerzen, denn die kleinen Zöpfe sind viel einfacher zu stricken, als man meinen könnte (es wird nicht wirklich verzopft, sondern nur geschickt ab- und zugenommen) - und sehen so so toll aus!



Besonders gut kommen komplexere Muster ja mit einfarbigen Garnen zur Geltung. Und wenn das Garn dann auch noch ein wenig Cashmere enthält, kann nicht mehr viel schief gehen! In diesem Fall handelt es sich um Lana Grossa Meilenweit 50 Cashmere. An sich ein klassisches Sockengarn (robust, maschinenwaschbar und filzfrei), allerdings dank der Mischung von 70% Wolle, 25% Polyamid und 5% Cashmere spürbar weicher als die normale Meilenweit. 



Das Garn hatte ich von Lana Grossa als "Wartezeitüberbrückung" bis zur h&h, der Messe für Handarbeit und Hobby in Köln, zugeschickt bekommen. Leider habe ich dieses Jahr kein Glück, was die Termine von Wollfesten und Strickevents betrifft...irgendwas steht immer schon in meinem Kalender (ganz weit vorne: Dienstreisen und Familienfeste). Während die halbe Strickwelt sich in den Kölner Messehallen traf, war ich mit der Familie in Wien unterwegs (zugegeben: auch sehr schön!). 

Und die Messetage letztes Wochenende arbeite ich jetzt ganz gemütlich und Cashmere-besockt vom Sofa aus nach! Eine Menge schöner Beiträge sind bereits erschienen und in den nächsten Tage kommt sicher noch das ein oder andere hinterher...

Ich freu mich jetzt noch ein bißchen an meinen Socken...und auf die neuen Garne, die uns in den nächsten Monaten erwarten. 
Woran oder worauf freust Du Dich? 
xoxo Katha

Das Garn wurde mir von Lana Grossa kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. 
This year, I have to leave out most of the big yarn events (EYF, h&h, Yarncamp) thanks to interfering job and family obligations. Thankfully, there's lots of bloggers willing to share their stories and pictures from the events...
Btw: The awesome socks I'm wearing are the Froot Loop Socks by Kristi Geraci. 

Im März war ich gefühlt ständig unterwegs...auf Dienstreise in Saudi Arabien, dann für ein Familientreffen in Wien. Gestrickt habe ich vor allem in Flugzeugen und U-Bahnen. Erst jetzt, zum Monatsende, komme ich dazu, mal wieder gemütlich vorm Fernseher auf der Couch zu stricken.

Wo ich stricke beeinflusst natürlich ganz maßgeblich, was ich stricke. Unterwegs hatte ich kleine Projekte dabei und konnte auch weiter meiner Socken-Lust frönen. Inzwischen habe ich ein neues Paar Lieblingssocken, in das ich momentan Hals über Kopf verliebt bin! (Demnächst widme ich den Socken nochmal einen eigenen Beitrag, aber so viel sei schon verraten: es handelt sich um die Froot Loop Socks von Kristi Geraci, gestrickt aus Meilenweit Cashmere von Lana Grossa.)


Mein treuer U-Bahn-Begleiter ist dieses blaue Babyprojekt, ein Pucksack-to-be. Ich liege in den letzten Zügen und muss dann mal schauen, wie ich die Maxi Cosi-Öffnungen (offenbar ne praktische Sache?!?) glatt bekomme, die rollen sich im Glatt rechts-Gestrick natürlich unschön auf. Vielleicht mit Schrägband? Was meinst Du?


Auf der Couch bekommt der Pieceful Cardigan endlich wieder ein bißchen mehr Aufmerksamkeit - die fertigen Versionen von Sabine und Kathi haben nicht unwesentlich zu meiner Motivation beigetragen...
Ein aktuelles Bild habe ich gerade nicht vorzuweisen (und so viel hat sich seit November auch nicht verändert). Stattdessen gibt's ein paar Eindrücke aus Saudi Arabien, okay?

 Sogar das Eis ist verhüllt...
Der König und sein reformwilliger Sohn sind überall präsent.
Damentoilette am Flughafen Dammam
Die Quad-Armada steht für Spritztouren über die Dünen bereit.

Im April freue ich mich jetzt erstmal auf die Osterfeiertage und damit auch ein wenig mehr Strickzeit. Ich habe nämlich schon wieder viel zu viele Pläne im Kopf...aktuell sinniere ich über das nächste Sockenprojekt (Lace-Muster oder doch eher ein Farbverlauf à la Find you Fade?).

Und Du, was willst Du als nächstes stricken?
xoxo Katha

Verlinkt bei Maschenfein
I have been traveling a lot this month and hence have been unusually monogamous in my knitting: socks and a baby present was pretty much all I was working on. At the same time, project ideas keep on piling up in my head and I can't wait to start working on the next cardigan, the next sweater and the next pair of socks. The yarn is of course already in my stash...it's a good thing there's a holiday coming up!
Podcasting (= die zumeist private Produktion von Audio- oder Videosendungen) ist nicht gerade ein neues Konzept. Genau wie das Bloggen kam es um die Jahrtausendwende auf (fun fact: Der Amerikander Dave Winer war in beiden Fällen einer der Vorreiter), aber ganz im Gegensatz zu Blogs scheinen Podcasts von Jahr zu Jahr beliebter zu werden.

Mittlerweile gibt es kein Thema, zu dem sich nicht auch ein passender Podcast finden würde: von Krimi zu Musik zu aktueller Tagespolitik, von persönlichen Tagebuch-artigen Formaten bis hin zu intensiv-recherchierten Beiträgen, die man als Quelle für Uni-Hausarbeiten verwenden könnte, ist alles dabei.

Ich bin schon seit vielen Jahren ein großer Podcast-Fan; vor allem Audio-Podcasts mag ich sehr und höre sie beim Kochen, U-Bahnfahren, Wäsche aufhängen etc. Vor knapp drei Jahren habe ich hier meine liebsten (Strick-)Podcasts vorgestellt und seitdem sind viele neue dazugekommen.


Also höchste Zeit für eine neue Empfehlungsrunde, diesmal nicht nur Strick-basiert!
Interview-Formate sind, zumindest meiner Wahrnehmung zufolge, ein Riesen-Podcasttrend. Das spiegelt sich auch in meinen Empfehlungen wieder - fast nur Gesprächskonzepte. Es gibt aber auch so viele tolle Interviewer in der Podcast-Szene!

Fangen wir an mit Alec Baldwin. Schon alleine seine Stimme finde ich so toll, dass ich auch dann noch reinschalten würde, wenn er nur aus dem Telefonbuch lesen würde. Aber zum Glück führt der Schauspieler richtig tolle Interviews, vor allem mit Kollegen aus der Filmszene, aber auch mit Nicht-Promis, deren Arbeit ihn interessiert.
Sein Podcast heißt Here's the Thing und meine Reinhör-Empfehlungen wären die Folgen mit Grace Coddington und - als alter SATC-Fan natürlich auch - Sarah Jessica Parker.

Ganz neu im Podcats-Business ist Armchair Expert Dax Shepard. Hast Du früher auch so viel MTV geguckt wie ich? Dann kennst Du ihn vielleicht noch von Jackass und vor allem Punk'd! Dax ist inzwischen ein "richtiger" Schauspieler geworden und außerdem wahnsinnig wissbegierig und belesen - was ihn zu einem exzellenten Gesprächspartner macht. Interviewt hat er bislang vor allem Menschen aus seinem Bekanntenkreis, also aus dem Dunstkreis der Filmbranche in LA.
In vielen Aspekten ganz besonders ist das Interview mit seiner Frau Kristen Bell (Achtung! Es geht sogar ums Stricken!), daher meine Reinhör-Empfehlung.

Und auch einen deutschen Podcast kann ich empfehlen, auf dem es spannende Interviews zu hören gibt: Im Hotel Matze sind ganz unterschiedliche Menschen zu Gast: Künstler, Autoren, Musiker, Designer...besonders begeistert war ich von den Folgen mit Tim Raue und Kim Frank.

Schon vor drei Jahren war der Woolful Podcast unter meinen Favoriten. Ashley Yousling im Interview mit verschiedensten Akteuren der fiber community, das waren immer interessante und oftmals auch sehr lehrreiche Gespräche. Inzwischen hat Ashley sich mit dem Making Magazine zusammengetan und mit dem Making Podcast den Themenkreis auch auf andere Bereiche der Kreativbranche erweitert. Die Interviews sind natürlich so gut wie eh und je!
Reinhör-Empfehlung: Die Folge mit Brooklyn Tweed-Gründer Jared Flood.

Mein absolut allerliebster Lieblings-Interview-Podcast ist aber How I built this mit Guy Raz. Jede Woche führt er ein Gespräch mit einem Unternehmer, der die Geschichte seiner Firma erzählt, mit allen Höhen und Tiefen. Oftmals sind die Gesprächspartner faszinierende Persönlichkeiten mit unglaublich viel Leidenschaft. Ich kann fast jede Folge empfehlen, besonders im Gedächtnis geblieben sind mir aber die Interviews mit Robert Johnson (Black Entertainment Television), Jerry Murrell (Five Guys) und ganz besonders Yvon Chouinard (Patagonia).

Nach den ganzen Interviews habe ich aber auch noch zwei andere Formate:
Zum einen wäre da Young House Love has a Podcast. John und Sherry, die hinter dem (einstmals) irrsinnig erfolgreichen Home Improvement-Blog Young House Love stecken, unterhalten sich über DIYs, Wandfarben und andere Dinge rund ums Thema Wohnen. Wobei die beiden so sympathisch sind, dass ich auch zuhören würde, wenn sie über ihre Putzmittel sprechen würden...ach stimmt, das ist ja auch schon vorgekommen!

Ganz bewusst habe ich mir eine letzte Empfehlung bis zum Schluss aufgespart - dieser Post wäre doch nicht vollständig so komplett ohne Strick-Content!
Seit Anfang des Jahres gibt es einen neuen deutschen Strickpodcast, der sich wirklich lohnt: Im Frickelcast unterhalten sich Frau Feierabendfrickeleien und Frau Jetztkochtsieauchnoch jede Woche über aktuelle Näh- und Strick-Projekte, Events und Einkäufe, außerdem gibt es Empfehlungen fürs Strick-Entertainment und, ja: auch Interviews. Den beiden zuzuhören ist ein bißchen so, wie gemeinsam im Café beim Stricktreff zu sitzen: kurzweilig, warmherzig und irgendwie gemütlich. Jede Folge wird besser, meine Reinhör-Empfehlung ist daher natürlich die aktuellste (unterwegs in Edinburgh!).

Und, bist Du auch so Podcast-verrückt wie ich? Verrate mir doch Deine Favoriten!
xoxo Katha
It's about time I share my favorite podcasts with you again! When it comes to knitting podcasts, my favorites haven't changed in years! Therefore, I'm focusing mainly on interview formats today... P.S.: When will Guy Raz finally talk to someone from the fiber community? 
Auch beim Stricken gibt es Trends: Vor ein paar Jahren waren es chunky knits, dann kam Brioche (Patentmuster) und nun ist plätzlich Mosaikstricken allgegenwärtig.

Die Bezeichnung "mosaic knitting" geht auf die Strickmusterqueen Barbara Walker zurück und bezeichnet zweifarbige Muster, bei denen simple Streifen geschickt mit Hebemaschen kombiniert werden. Heraus kommt ein leichtes Gestrick mit geometrischer Musterung, das viel einfacher zu stricken ist, als man vielleicht annimmt (man strickt pro Reihe immer nur mit einer Farbe!). Also auch eine tolle Alternative für alle, die vor Fair Isle zurückschrecken.

Nur: Oftmals sehen sich die Muster so schrecklich ähnlich! Ein Fall von "kennste eins, kennste alle". Ich muss da immer unweigerlich an diese griechisch-anmutenden Bordüren denken!
Daher war ich ein kleines bißchen skeptisch, als ich das neue Buch "Mosaik-Muster stricken" von Tanja Steinbach aus dem Briefkasten zog...


...völlig zu Unrech, auf Tanja ist einfach Verlass! Ich mag ihre Designs sehr gerne und auch aus den Mosaikmustern hat sie einiges rausgeholt. Das schmale Büchlein enthält 16 Modelle, darunter fünf Tücher bzw. Schals, zwei Cowls, drei Mützen, zwei Paar Socken, ein Paar Handstulpen, einen Seelenwärmer, ein Kissen und eine Babydecke.

Die griechische Bordüre ist zwar mit dabei (s. Modelle "Reiselust" und "Fernweh"), aber auch viele Designs, die mir richtig gut gefallen und mal ganz anders aussehen.

Meine drei Favoriten


Der klassische Schal "Mann von Welt" hat eine feine Zickzack-Musterung. Im Buch ist er an einem männlichen Model fotografiert, ich sehe aber keinen Grund, weshalb er nicht auch an Damen eine gute Figur machen sollte. (Foto: Michael Ruder für den Frechverlag)


Die Mütze "Kopfarbeit" (ebenfalls an einem Mann fotografiert) hat ein Spiralmuster, das sich um den Kopf ringelt. Durch die geschickte Garnwahl wirkt es, als sei die Mütze dreifarbig gestrickt - es sind aber nur zwei. (Foto: Michael Ruder für den Frechverlag)


Die Babydecke "Wohlgefühl" hat ein eingängiges Muster mit kleinen, versetzten Quadraten, der Rand wird in einer Kontrastfarbe gestrickt. Dass die Decke mit 5er Nadeln gearbeitet wird, macht sie mir gleich noch ein Stück sympathischer! (Foto: Michael Ruder für den Frechverlag)

Die Socken "Verflechtungen" finde ich übrigens auch ganz toll - die hab ich sogar direkt angeschlagen.

Insgesamt gefällt mir das Buch richtig gut, vor allem auch, weil es so abwechslungsreich ist. Zu bemängeln gibt es aus meiner Sicht lediglich, dass einige Modelle auf den Fotos nicht ganz so gut zu erkennen sind - da hätten ein, zwei zusätzliche Bilder nicht geschadet. Aber das ist ein generelles Problem so schmaler, günstiger Bücher; da ist der Platz kostbar und so wird die ein oder andere Abbildung weggelassen.

Aus meiner Sicht sind viele der Anleitungen auch für Anfänger gut geeignet; ein bißchen stricken sollte man aber schon können, denn einen ausführlichen Anleitungsteil gibt es im Buch nicht. Aber für den Fall, dass man mit einer bestimmten Abkettechnik nichts anfangen kann, gibt's ja auch Grundlagenbücher...oder Youtube.

Hast Du Dich schon mal an Mosaikmustern probiert? Wie gefällt Dir denn die Bordüren-Optik?
xoxo Katha

Tanja Steinbach: Mosaik-Muster Stricken (kreativ.kompakt.) Tücher, Schals, Stulpen & Co, TOPP Verlag 2018, 48 Seiten, ISBN-13: 9783772468223, EUR 9,99.

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.
Mosaic knitting seems to be really hot right now, at least in Germany. Lately, quite a few books on this technique, which is basically a combination of stripes and slipped stitches, have been published - one of the good ones is "Mosaik-Muster stricken" by Tanja Steinbach.
Leipzig ist an Kultur, Sehenswürdigkeiten und Events nun wirklich nicht arm, aber es brauchte das Wolle-Fest, damit ich der größten ostdeutschen Stadt endlich mal einen Besuch abstatte...

Ein wenig Klassenfahrts-Feeling kam auf, als Sophia, Sarah und ich Samstagmorgen den ICE bestiegen, um nach Leipzig zu fahren. Anderthalb Stunden später waren wir schon am Messegelände - wie Hunderte andere Menschen auch. Schlange stehen in der Eiseskälte? Nicht sonderlich verlockend! Durch einen glücklichen Zufall mussten wir aber nur wenige Minuten draußen warten, bevor wir die Messehalle betreten dürften.


Ich war in meinem Leben schon in einigen Messehallen - kein Tageslicht, schlechte Beleuchtung und das immergleiche Labyrinth aus Stellwänden - aber keine war wie diese: Eine große Halle mit Glaskuppel, dazwischen Bäume, die Assoziationen an ein Gewächshaus befördern. Und irgendwo dazwischen Kunst von Jenny Holzer (die ich leider nirgendwo erspähen konnte).

Unter den Glaskuppeln: Wolle, Vlies, Stoffe, Nähmaschinen, Spindeln, Knöpfe...und ganz viele Handarbeits-Begeisterte. Unter anderem auch noch mehr bekannte Gesichter: meine Berliner Strickmädels waren mit am Start und Caro haben wir auch getroffen.




Aber bevor es ans Quatschen ging, wurde erstmal das Angebot sondiert: Die Konzentration lag auf Stoffanbietern und handgefärbter Wolle und der Farbverlaufs-Bobbel-Trend war nicht mehr zu übersehen. Es gab aber auch ein recht großes Angebot für Spinner und Materialien zum Selber-Färben, insgesamt also ein recht breites Spektrum.




Schöne Stände gibt es bei solchen Veranstaltungen ja immer eine Menge, aber so richtig spannend sind meistens nur eine Handvoll... In Leipzig sind mir vor allem folgende Anbeiter im Gedächtnis geblieben:

we are KAL - Herrliche Seidenschals, natürlich gefärbt und von Hand gewebt, alles nachhaltig in Indien produziert. Daneben vertreibt das junge Unternehmen auch Fair Fashion...und Wolle aus dem Himalaya.
Naturfasermühle - Natürliche, ungefärbte Garne, die in Deutschland hergestellt werden. Das coolste ist aber: Wer eigene Schafe, Lamas, Angorakaninchen oder Hunde (!) besitzt, kann deren Fasern (ab 500g) zu seinem Wunschgarn verarbeiten lassen!
Inclusio Weimar - Farbenfrohe Garne, handgefärbt in einem Integrationsbetrieb für schwerbehinderte Menschen. Ein tolles Projekt, wie ich finde!
Das WollMobil - Ausgefallene Qualitäten (Wasserhirsch!) von Herstellern, die man nicht an jeder Ecke findet.


Ich habe mich beim Einkaufen diesmal zurückgehalten und mich von meinem aktuellen Sockentrip leiten lassen...mitgenommen habe ich Sockengarn von Inclusio, Minis von Strickfuchs und ein bißchen Stoff für eine neue Projekttasche. 

Nach dem Shoppen wurde dann noch in bester Gesellschaft in der Sonne gestrickt und das erstaunlich gute Catering genossen...ein ziemlich perfekter Ausflug also! Da komme ich gerne wieder, Leipzig!

Was hältst Du von solchen Strick-Day Trips, total super oder total plemplem? (Das ist eine rhetorische Frage, die Antwort liegt natürlich auf der Hand!)
xoxo Katha
A little recap from my trip to Leipzig for this year's Wolle-Fest. It was crazy colourful and lots of fun (thanks to my fantastic travel buddies)!
Beim Scrollen durch Instagram entsteht aktuell der Eindruck, die ganze Strickwelt sei verrückt nach Leo-Muster - überall begegnen einem die gefleckten Socken, die die Firma Schachenmayr Anfang des Jahres zusammen mit Wool an the Gang auf den Markt gebracht hat.
Haben die beiden Unternehmen damit einen Nerv getroffen...oder einfach nur sehr geschicktes Marketing betrieben? Ich kann es nicht sagen, aber mich hat der Leo-Hype auch voll erwischt und so musste ich mir einfach ein Knäuel vom Kinda Magic Sock Yarn besorgen...

Kinda Magic Sock Yarn in der Farbe Cool Cat Copper

Das Garn
warnt auf der Verpackung: "Nur für Socken-Profis!" Das kann man so nicht sagen, denn eigentlich sind die Socken recht einfach zu stricken. Es müsste eher heißen: "Nur für Stricker, die keine Angst vorm Ribbeln haben". Denn Ribbeln muss hier fast jeder irgendwann mal...
Das Garn (75% Schurwolle, 25% Polyamid) kommt in vertrauter Regia-Qualität daher. Ein Knäuel wiegt aber nur 80g statt der gewohnten 100g, dafür ist es etwas teurer als z.B. die Wolle aus der Pairfect-Reihe. Man bekommt aber auch was fürs Geld, nämlich wahnsinnig akkurat gefärbte Sockenwolle in sehr lässigen Farbkombinationen. Fürs Leo-Glück muss man jetzt "nur noch" die Anleitung befolgen...

Kinda Magic?
Los geht es damit, dass 60 Maschen angeschlagen werden. Du strickst Deine Socken eigentlich mit weniger/mehr Maschen? Too bad, das geht hier einfach nicht! Damit das Muster aufgeht, muss man sich sehr exakt an die Regeln halten; entsprechend können die Socken auch nur für die Größen 36-41 gestrickt werden. Immerhin steht das aber gleich zweimal auf der Verpackung. Nicht dass es später heißt, das hätte einem keiner gesagt...


Damit mit den Flecken alles glatt geht, muss man sich ganz genau an die Maschenprobe halten. Aber wer macht schon Maschenproben für Socken??? Genau deshalb hat sich Schachenmayr etwas sehr Schlaues einfallen lassen: Das Bündchen fungiert als Maschenprobe, hier kann man noch ungestraft ein wenig rumprobieren, bis alles passt.

In meinem Fall dauerte es ein paar Runden, bis die richtigen Nadeln gefunden waren (2,5er Nadelspiel aus Holz). Dann also los! Nach ein paar Zentimetern fing das Muster an, Gestalt anzunehmen. Allerdings waren meine Flecken leider nicht rundlich, sondern zogen sich um den halben Schaft. Wenn das passiert - so verrät die Anleitung - stimmt was mit der Fadenspannung nicht. Dabei hatte ich immer das Gefühl, sehr gleichmäßig zu stricken! Aber die Kinda Magic Socks bringen die Wahrheit ans Licht...


Notgedrungen habe ich bei diesen Socken also viele Passagen wieder geribbelt, wenn ich mich gerade perfektionistisch gefühlt habe. Streckenweise habe ich die Schlieren aber auch einfach stehen lassen - schließlich gehört Individualität zu den Pros beim Stricken! Besonders gut sind die Flecken bei mir übrigens dann geworden, wenn ich längere Stücke hintereinander weg stricken konnte - offensichtlich trägt das bei mir zu einer gleichmäßigeren Fadenspannung bei...


Fazit
Überraschenderweise hat mir das Stricken - trotz der vielen Rückschläge - sehr viel Spaß gemacht. Am Anfang meiner "Strickkarriere" hätte mich das dauernde Ribbeln frustriert, jetzt hat es mich angespornt.

Was mir nicht so gut gefallen hat: Die Sockenspitzen hatte ich zunächst nach Anleitung gestrickt, da waren sie mir aber viel zu lang. Beim zweiten Versuch habe ich die Abnahmen bedeutend früher angefangen, nun passen die Socken perfekt. Das nur als Hinweis, falls Du auch mal mit dem Garn stricken solltest. Und noch etwas: Das Bündchen ist recht kurz und die Ferse wird mit Afterthought Heel gestrickt. Wer sich daran stört, sollte vom Stricken der Kinda Magic Socks absehen...oder erfinderisch werden, wie zum Beispiel Sophia.

Hast Du das Sockengarn auch getestet? Was hat bei Dir überwogen, Spaß oder Frust? Und bist Du ein Freund der "Nachtragsferse"?
xoxo Katha
Animal print is always in style, am I right? And from now on, you can even knit leopard pattern, provided you can keep the tension. I never frogged so many times while knitting a pair of socks...and still I didn't hate it. Must be some kind of magic!
Bevor der Februar schon wieder vorbei ist, kommt hier eine Liste der vier Projekte, an denen ich diesen Monat gestrickt habe. Und fünf Links aus den letzten Wochen, die mir im Gedächtnis geblieben sind.

Gestrickt.  

Eins. Wie so ziemlich die Hälfte der Bevölkerung hab auch ich mir Anfang des Monats eine fette Erkältung eingefangen. Kranksein ist das allerletzte...aber zumindest bin ich endlich dazu gekommen, mir den Makerist-Kurs von Nina Schweisgut zum Thema Babypullover anzusehen. Der Kurs hat mir sehr gut gefallen, die vier vorgestellten Pullover ebenfalls. Frisch genesen habe ich mich dann auch gleich an einem kleinen Kapuzenpulli versucht, der inzwischen fertiggestellt ist. Und sehr, sehr süß. Den wiederhole ich bestimmt nochmal aus "besserer" Wolle (ich hatte nur eine herrlich-bunte Poly-Mischung zur Hand).


Zwei. Außerdem hat mich die Neugierde gepackt, nachdem ich auf Instagram mit den Bildern der KindaMagicSocks bombardiert wurde. Den Socken widme ich noch einen eigenen Beitrag, aber: Sie sind nicht ganz zu Unrecht als "für Fortgeschrittene" ausgewiesen...


Drei. So in Sockenlaune habe ich mir im Anschluss ein UFO vorgenommen: Meine einsame Mackie Messer-Socke, die ich vor einem Jahr als Teststrick für Sophia angeschlagen hatte, hat endlich einen Partner zur Seite gestellt bekommen. Ich hab zu Anfang ziemlich geflucht, weil ich mir Garn, Anleitung und die passenden Nadeln erstmal wieder zusammensuchen musste. Aber als diese Hürde überwunden war, strickte sich die Socke sehr schnell weg - und so ist diesen Monat noch ein zweites Paar fertig geworden!


Vier. Aktuell stricke ich - nach Monaten - wieder am Pieceful Cardigan nach einer Anleitung von Tanja Steinbach. Leider ist das Teil längst viel zu groß, um transportfähig zu sein, daher beschränkt sich die Strickzeit auf abends auf der Couch. Mein Ziel ist trotzdem, den Cardigan im Laufe des März anziehen zu können. Zu ambitioniert?

Für unterwegs denke ich übrigens schon wieder über ein neues Sockenprojekt nach. Zopfmuster oder Mosaik-Stricken? Ich bin noch unentschieden, vielleicht schlage ich auch einfach zwei Socken an, ha!

Gesurft.
Eins. Kiki hat Ende letzten Jahres auf ihrem Blog eine Umfrage zum Thema Onlinenutzung & Handarbeitsverhalten gestartet, die sie vor fünf Jahren schon einmal durchgeführt hatte. Diesen Monat hat sie die Ergebnisse veröffentlicht und mit den Daten von 2013 verglichen. Ich fand es irre interessant zu sehen, was sich in der Zwischenzeit verändert hat - und was nicht. Unbedingt reinschauen!
Zwei. Zum Valentinstag gab es endlich wieder ein Video von Anna Hrachovec, Alpaca Smacka. Ich bin verliebt in ihre Stop-Motion-Häkelwelten...und die liebestollen Alpakas werden ganz sicher auch Dich in Verzückung bringen!
Drei. Verliebt bin ich auch - so wie der Rest der Strickwelt - in das finnische Olympiateam, allen voran den Snowboard-Trainer. Wie cool, dass die alle gemeinsam eine Decke für das Neugeborene von Finnlands Präsidenten stricken!
Vier. Wie Du gesehen hast, stricke ich aktuell wieder sehr gerne Socken. Daher hat die Anleitung zum Sockenstricken mit dem Sockenwunder von Tüt bei mir eine Nerv getroffen. Ich stricke ganz gerne mit dem Sockenwunder, bislang ziehe ich ein Nadelspiel aber vor. Beim nächsten Mal werde ich es aber mal genauso machen wie Julia - mal schauen, ob sich meine Vorlieben dadurch ändern...
Fünf. Bei Mason-Dixon Knitting geht's regelmäßig auf Städtetrip. Diesen Monat führte das "Knitter's Weekend" nach Reykjavik...und jetzt habe ich massiv Fernweh! Ich war schon einmal für wenige Tage auf Island und habe sofort entschieden, dass ich irgendwann wiederkommen muss - und das, obwohl ich damals noch gar nicht so strickverrückt war wie heute!

Was strickst Du zur Zeit? Bist Du auch so in Sockenlaune wie ich? 
xoxo Katha

Verlinkt bei Maschenfein
I have so much sockknitting mojo right now. Where this is coming from I do not know, but I try to use it best I can - two pairs have been finished this month and I am debating which sock pattern to cast on next!
Zum Jahresbeginn habe ich mir vorgenommen, erstmal meine angefangenen Projekte fertig zu stricken, bevor ich etwas Neues anfange. Das hatte zur Folge, dass ich relativ monogam ein Projekt nach dem anderen bearbeitet habe, statt wie gewohnt an mindestens drei Sachen parallel zu stricken.

Und jetzt halt Dich fest - Du wirst nicht glauben, zu welcher schockierenden Erkenntnis ich im Laufe der letzten Wochen gekommen bin: Man kriegt doch tatsächlich mehr geschafft, wenn man sich auf eine Sache konzentriert, statt ständig zwischen verschiedenen Anleitungen hin und her zu wechseln! Am Ende ist auch die Sache mit dem Multitasking eine Lüge?!? Jetzt überlege ich ernsthaft, doch wieder (einigermaßen) monogam zu sein, also bezogen aufs Stricken.

Dann wird vielleicht auch das nächste größere Projekt schneller fertig...und liegt nicht so lange auf den Nadeln, wie zuletzt mein zweiter Smooth Move, den ich Dir hier ja noch gar nicht vorgestellt habe!


Ich habe das Tuch schon einmal in einer grauen Version gestrickt. Diese Variante ist nun blau, sonst habe ich alles wie beim letzten Mal gemacht - or so I thought. Das Tuch ist dennoch gefühlte 2m größer geworden (schau Dir das Foto an!) und das Garn hat trotzdem gereicht. Magie oder ein Denkfehler? Egal!


Im Vergleich zum letzten Mal hab ich mich mit den langen Kraus rechts-Reihen nicht so schrecklich gelangweilt - ein deutliches Zeichen dafür, dass meine geistigen Kapazitäten Ende des letzten Jahres eh nicht für kompliziertere Anleitungen getaugt hätten.


Nicht nur, dass ich mich nicht gelangweilt habe, ich konnte auch davon profitieren, das Tuch schon einmal gestrickt zu haben: Als ich bei den Short Rows auf Anhieb meine Lieblingsvariante arbeiten konnte zum Beispiel (letztes Mal musste ich den ersten Teil noch einmal komplett aufribbeln, weil ich so unzufrieden war...). Oder beim kontrastfarbenen iCord-Rand, statt Pink diesmal in Neonorange. Der ist, das kann man einfach nicht anders sagen, perfekt gelungen (letztes Mal dagegen: viel zu straff, da musste ich viel gegen an-spannen).



Wer weiß, vielleicht stricke ich das Tuch sogar noch ein drittes Mal! Ich wüsste noch viele gute Farbkombinationen... Aber das muss warten - ich hab zur Zeit ja schon ein Projekt auf den Nadeln. Und Du?
xoxo Katha

Smooth Move von Westknits
insgs. ca. 295g Drops Baby Alpaca Silk und Lana Grossa Cool Wool (30g)
Nadelgröße 3,75 / US 5
auf den Nadeln Oktober bis Dezember 2017
Indiscreet question: Are you monogamous (when it comes to knitting)? I used to only have one thing on the needles when I picked up knitting. But then I caught Startitis* and everything changed - it took me months and months to finish a single thing because I was always working on multiple projects. 
At the moment I am experimenting with changing my cast on-habits and finishing up WIPs and UFOs one at a time. Let's see how long I can keep it up...

*The urge to cast on one project after the other, not in any way connected to ISIS.