Mein Smartphone ist für mich Telefon, Fotoapparat, Wecker, Taschenrechner, Internet-Browser, Email-Programm, Landkarte, Wetterdienst, Ticketschalter... die Liste ließe sich noch eine ganze Weile fortsetzen. Sogar Strick-Apps sind installiert, um während des Strickens z.B. Reihen zu zählen.

Eines kann mein Smartphone aber partout nicht ersetzen, dabei habe ich es schon etliche Male probiert: meinen Kalender!


Termine kann ich mir erst merken, wenn sie auf Papier festgehalten sind. Dann schreiben sie sich auf wundersame Weise in meinen Kopf. Beim Tippen im Smartphone klappt das einfach nicht!
Höchstwahrscheinlich kommt daher auch meine Besessenheit mit Taschenkalendern. Ich habe sämtliche Systeme durch und mir auch schon mal einen ganz eigenen Kalender gestaltet. Meist habe ich meinen Kalender dennoch schon zur Jahresmitte statt und wechsel das System dann für die zweite Jahreshälfte.

Dieses Jahr bin ich überraschenderweise so zufrieden mit meinem Kalender, dass ich keinen Wechseldrang verspüre. Höchste Zeit, ihn Dir vorzustellen! Umso mehr, da vor ein paar Tagen schon der Nachfolger für 2019 erschienen ist...


Der strickmich! Strickplaner...

Vor einem Jahr brachte Martina Behm die erste Ausgabe des Strickplaners auf den Markt. Die Veröffentlichung ging nicht an mir vorbei, ich habe mich aber schon gefragt: Ein Strick-Kalender - braucht man sowas? 
Diese Frage habe ich erstmal mit Nein beantwortet und mir für 2018 einen anderen Kalender gekauft. In den ersten Januartagen hat der Strickplaner dann aber doch noch zu mir gefunden - und nur wenige Tag später war ich überzeugt.

Links der Strickplaner 2019, rechts der Strickplaner 2018.

Das liegt zuerst einmal am Wochenplanungs-System von Weekview, mit denen Martina Behm bei der Entwicklung ihres Strickplaners kooperiert hat: Statt auf den einzelnen Tag zu fokussieren, konzentriert man sich bei der Planung stärker auf die ganze Woche. Jede Woche bekommt eine Doppelseite, wobei die rechte Seite den Wochentagen vorbehalten ist, während die linke Seite Platz bietet für To Do-Listen, Wochenziele und allgemeine Notizen. Für mich ist diese Aufteilung optimal, da ich pro Tag nur wenige Termine habe (dort also nicht so viel Platz benötige), dafür aber ständig ausufernde To Do-Listen führe. Die Listen nicht pro Tag, sondern wochenweise zu erstellen, hilft tatsächlich dabei zu sortieren, welche Aufgaben wirklich wichtig sind und welche guten Gewissens auch verschoben werden können.
Mehr Zeit zum Stricken, wie von Martina Behm postuliert, habe ich dadurch zwar nicht, aber zumindest ein weniger schlechtes Gewissen, wenn mal wieder Punkte auf der To Do-Liste offen bleiben. Und das ist ja auch was wert!

Eines meiner Lieblings-Features: Der Habit-Tracker.

Außerdem verfügt der Kalender über einen Jahresplaner für das aktuelle und das kommende Jahr, Quartalsübersichten und im hinteren Teil nochmal ganz vielen Notizseiten - optimal für alle Listenfreaks.

 Timeline für Strick-Projekte. 

Und was macht den Planer nun zu einem Strick-Kalender?  
  • Vor- und Nachsatzpapier zieren wollige Aquarellmotive von Julie Levesque.
  • Auf den Kalenderseiten findet man kurze Strick-Zitate und -Inspirationen. 
  • Zur besseren Planung für Strickprojekte gibt es eine Timeline.
  • Extra-Notizseiten für Strick-Ideen und Strickprojekte.
  • Eine Anleitung für eine Kalender-/Buchhülle (hier kostenlos abrufbar).
  • Listen für Wollkäufe, Wünsche und Garn-Tausch.
  • Im Nachsatz ist ein Lineal (cm/inches) und eine Umrechnungstabelle für Nadelstärken abgedruckt.
Für mich sind diese Zusatzseiten nicht nur lustige Gimmicks, sondern tatsächlich sehr brauchbare Ergänzungen. Meinen Kalender habe ich ohnehin immer bei mir (genau wie mein Strickzeug) - da ist es sehr komfortabel, für die Notizen zum aktuellen Projekt nicht noch ein weiteres Büchlein rumzuschleppen. Auch das Lineal kommt oft zum Einsatz und die Timeline wird fleißig befüllt.

...noch besser in 2019.

Am Strickplaner 2018 hatte ich schon kaum etwas auszusetzen, beim Strickplaner 2019 bleiben nun wirklich kaum noch Wünsche offen.

Wer den Kalender im Profi-Set kauft, der bekommt neben einer Stiftschlaufe auch noch Stickerbögen dazu - mit Strickmotiven!

Los geht's beim Umschlag aus vinylbeschichtetem (und schmutzabweisendem!) Papier, der richtig wertig aussieht und sich toll anfasst. Außerdem wurde die Schriftart im Kalender minimal verändert und gefällt mir jetzt noch ein Stückchen besser.

Wenn es um Einträge im Kalender geht, schwöre ich übrigens auf die radierbaren Frixion-Stifte - so praktisch!

Die Zahl der Strick-Notizseiten wurde noch einmal erweitert, zusätzlich gibt es nun eine Doppelseite, auf der man Maße und Größen derjenigen Personen notieren kann, für die man besonders gerne strickt.  
Und der Planer enthält eine Anleitung für eine neue Schutzhülle.

Unten der Strickplaner 2018 mit der Nadeltabelle rechts (links habe ich noch eine Sockentabelle eingeklebt), oben die Version 2019 mit der Nadeltabelle auf der linken Seite. 

Direkt positiv aufgefallen ist mir, dass die Umrechnungstabelle für Nadelstärken etwas versetzt wurde, so dass man im hinteren Teil des Planers nun auch eine Stiftschlaufe einkleben kann, ohne die Tabelle zu überkleben. Das nenne ich Liebe zum Detail!

Zum Abschluß noch ein paar hard facts
Maße: 12 x 18 cm
Umfang: 240 Seiten
Papierqualität: 90 g pro m2 FSC-zertifiziertes Schreibpapier höchster Qualität
Preis: erhältlich auf Deutsch und Englisch für 18,90 EUR im strickmich-shop.


Wäre der Strickplaner auch was für Dich und hast Du das Weekview-Planungssystem vielleicht sogar schon selbst ausprobiert?
Für Listen-Lieberhaber ist er aus meiner Sicht das Non plus ultra - aber falls Du nicht dazugehörst, stelle ich in den nächsten Wochen noch zwei Alternativen vor!
xoxo Katha

*WERBUNG | Der Strickplaner 2019 wurde mir kosten- und bedingungslos als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 
For a planner freak, it's never too early to check out next year's calendars! Martina Behm, who is the genious behind the knitting planner 2018, just released an improved version for 2019. This time with a very sophistacated cover and knitting quotes by the beloved EZ. Btw: It's available in english as well!
Was für mich der große Woll-Vorrat, ist für meine Mutter die prallgefüllte Vorratskammer. Und ähnlich, wie ich manchmal schöne Garne oder gar angefangene Projekte vergesse, verliert sie temporär den Überblick über ihre Lebensmittel... In den letzten Jahren hat sich daraus ein kleiner Sport entwickelt: Für meine Mutter ist es das schönste, Produkte am exakten Tag ihrer Mindesthaltbarkeit zuzubereiten. Wenn das gelingt, schmeckt das Essen gleich nochmal so gut!

Wolle hat zum Glück kein Verfallsdatum (allein der Gedanke macht mich fertig!). Trotzdem könnte es sein, dass ich mir demnächst eine ähnliche Herausforderung suche: Strickprojekte am Anschlags-Jahrestag beenden.


Beim Catchfly-Top nach einer Anleitung von Wencke Pertermann (aus PomPom #17) bin ich zumindest nah rangekommen: drei Tage länger, und ich hätte es an seinem ersten Geburtstag fertiggestellt... Jetzt trocknet das Top in der Sonne und ich freue mich schon sehr darauf, es erstmals auszuführen!

Ebenfalls fertiggestellt, allerdings nach deutlich weniger Strickzeit (unter einem Monat, was auf meine Strickgeschwindigkeit übersetzt raketenschnell ist), ist mein Tulip Tank Top nach einer Anleitung von Purl Soho. Dank der Baumwoll-Seidenmischung, die ich zum Stricken verwendet habe, kann ich es auch bei der aktuellen Hitze viel tragen, und sobald endlich ein paar Tragebilder im Kasten sind, bekommt es nochmal einen eigenen Beitrag auf dem Blog.


Als wären das nicht schon genug fertige Projekte für einen Monat, kann ich auch noch den Garter Stitch Baby Kimono nach einer Anleitung von Joji Locatelli und zwei weitere Edda-Netze präsentieren. Alles Geschenke, denn ich stricke ja auch immer wieder sehr gerne für Familie und Freunde. Und während meine Mützen und Schals nicht ganz so beliebt sind, scheint so ein Einkaufsnetz immer gut zu gehen!




Eins meiner aktuellen Projekte wird ebenfalls ein Geschenk, ich versuche mich mal am Newborn Vertebrae von Kelly van Niekerk. Es handelt sich dabei um einen Babycardigan ohne Front. Wenn man bedenkt, dass Neugeborene ohnehin den halben Tag auf Mamas Bauch liegen und die restliche Zeit mit ihrer Milchspucke sämtliche Oberteile dreckig machen, eine geniale Idee! Und die Wolle...die Wolle begeistert mich ebenfalls! Ich stricke mit Regia Premium Merino Yak* (58% Wolle, 28% Polyamid, 14% Yak), die gerade in den Handel gekommen ist. Das Garn ist für Sockenwolle angenehm weich, macht ein schönes Maschenbild und die Farbpalette ist der Hammer!


Zu guter Letzt habe ich auch noch das Elbstrand-Tuch nach einer Anleitung von Kathrin Pohnke angeschlagen, das derzeit im Rahmen eines Hamburger Wollfest-Vorfreu-Mystery KALs gestrickt wird. Mittlerweile ist Teil 2 erschienen und bisher gefällt mir sehr, was ich da stricke...

Wie stehst Du zu Mystery Knit Alongs, traust Du Dich mitzumachen oder wartest Du lieber ab, bis die komplette Anleitung veröffentlicht ist?
xoxo Katha

Verlinkt bei Maschenfein.

*WERBUNG | Das Garn wurde mir von Schachenmayr kosten- und bedingungslos zum Testen zur Verfügung gestellt. 
Unconciously, I made July the month of tackling UFOs. I finished a baby cardigan and not one but two summer tops. And the best thing: it's still warm enough to wear them!
Now I am working on a shawl that's going to help me transitioning from summer into fall (which is hopefully still weeks away).
Im Email-Postfach: Die Einladung zur Wohnungseinweihung eines Freundes in Hamburg.
Und mein erster Gedanke: Yay! Endlich Gelegenheit, mylys einen Besuch abzustatten!

Von mylys, diesem wunderbaren Wollgeschäft, hatte in in den letzten Jahren immer wieder gelesen. Ich folge dem Store auf Instagram und konnte einen Teil des Sortiments auch schon auf dem Hamburger Wollfest unter die Lupe nehmen. Aber tatsächlich ins Ladengeschäft hatte ich es bislang noch nicht geschafft, dabei war ich in den letzten Jahren immer mal wieder in Hamburg. Diesmal aber war ich fest entschlossen! 


Hamburg ist eh eine meiner Lieblingsstädte, ich mag den Charakter der Stadt unheimlich gerne. Bei herrlichstem Wetter, ganz untypisch für meine Hamburg-Besuche, machte der Spaziergang zum Laden gleich doppelt Spaß.

Und dann stehe ich plötzlich vor dem Laden: da sind Liegestühle, ein angeschlossenes Café und Wolle - und obwohl ich nicht an Liebe auf den ersten Blick glaube, weiß ich, dass das hier ganz nah rankommt.



Der Laden selbst ist nicht groß, aber voll schönster Garne (z.B. von Malabrigo, Brooklyn Tweed, Quince & Co., ITO, Sandnes, Hedgehog Fibres uva.). Vor allem aber ist er schrecklich gemütlich und liebevoll eingerichtet, so dass man gerne ein wenig länger bleibt und durch das Angebot stöbert.



Bei der Beratung wird sich viel Zeit genommen, das konnte ich sehr gut verfolgen, während ich mit dem hervorragenden Angebot an Strickbüchern und -magazinen beschäftigt war...ich habe ja eine ernstzunehmende Schwäche für schöne Publikationen!

Besonders gefreut habe ich mich, durch Anna Maltz' neues Buch Marlisle blättern zu können. Und ja, ich musste es dann auch mit nach Hause nehmen. Dazu natürlich passendes Garn, um gleich ein Projekt daraus zu stricken. Es ging nicht anders. Aber zu meiner Verteidigung: Ich wollte ohnehin schon länger die Garne von De Rerum Natura ausprobieren und Tieke kommt aus dem Norden, das geht wohl als Souvenir durch.


Ich komme bei meinem nächsten Hamburg-Besuch bestimmt wieder, vielleicht sogar mal zur Knit Night (jeden 1. Freitag im Monat).

Welcher Strickladen hat Dich zuletzt begeistert? Und warum?
xoxo Katha
 
Adresse: mylys, Weidenallee 12, 20357 Hamburg, Öffnungszeiten: Di - Fr 11 - 19 Uhr, Sa 10 - 17 Uhr.
Homepage: www.mylys.de
There are yarn shops and then there are yarn shops. The first type you frequent when you really need a 7mm needle on a Saturday night and the store happens to still be open. The second type is for when you want to treat yourself to some quality time, touch beautiful yarns, browse through a well curated knitting library and get inspired. The Hamburg based store mylys definitely belongs in the latter category.
  
Mit keiner Buchvorstellung habe ich mich je so schwer getan wie mit dieser hier. Zigmal habe ich schon damit angefangen und dann doch wieder abgebrochen, weil ich das Gefühl hatte, dem Buch nicht gerecht zu werden. Denn was Alanna Okun mit „The Curse oft he Boyfriend Sweater“ da abgeliefert hat, ist viel mehr als nur eine Essay-Sammlung zum Thema stricken…


Der „Sweater Curse“ ist so eine Art Urban Legend, die vor allem durch die US-amerikanische Strickwelt geistert. Demnach führt das Stricken eines Pullovers für den Partner unweigerlich zum Beziehungsende und ist daher unbedingt zu vermeiden. (Verheiratete Paare scheinen von dem Fluch nicht mehr betroffen zu sein. Getestet habe ich das vorsichtshalber trotzdem noch nicht…)

Wie der Titel schon vermuten lässt, ist dem Boyfriend Sweater-Fluch ein Kapitel im Buch von Alanna Okun gewidmet, das ähnlich wie auch die Essay-Sammlungen von Clara Parkes und Kyoko Mori (meine Reviews hier und hier) autobiographische Erzählungen mit Betrachtungen zum Handarbeiten verwebt.
Alanna geht beim autobiographischen Teil allerdings noch ein ganzes Stück weiter: Mit zuweilen schmerzhafter Offenheit untersucht sie partnerschaftliche und familiäre Beziehungen. Sie macht kein Geheimnis daraus, dass das Handarbeiten - neben Stricken und Häkeln vor allem auch Sticken - für sie ein coping mechanism ist, ihre Art mit zerbrochenen Liebesbeziehungen, Trauer und psychischen Problemen fertig zu werden. Handarbeiten ziehen sich wie der sprichwörtliche rote Faden durch die Texte und halten die Essays zusammen.  

"The Curse of the Boyfriend Sweater" lässt sich locker „wegschmökern“, wie es in der Buchbranche so schön schrecklich heißt. Behandelt werden viele sehr ernsthafte Themen, dennoch liest sich das Buch leicht und häufig auch sehr witzig. Manchmal fühlt man sich beim Lesen ein bißchen schlecht - so als würde man in einem fremden Tagebuch schnüffeln -, gleichzeitig fühlt es sich aber auch wahninnig gut an, so viel Vertrauen von der Autorin entgegengebracht zu bekommen.
Von mir gibt es eine ganz klare Empfehlung!

Was liest Du aktuell? Hast Du auch eine Empfehlung für mich parat? 
xoxo Katha

Alanna Okun: The Curse of the Boyfriend Sweater (bislang nur auf Englisch erhältlich), Flatiron Books 2018, 232 Seiten, ISBN 1250095611, ab ca. 12 EUR.

Edit (11.07.2018): Heute in der New York Times: ein wunderbarer Artikel von Alanna Okun. Sieh es als Leseprobe! How to start knitting (and learn to love it).
Wow. What Alanna Okun has published here is raw. And beautiful. Her first book "The Curse of the Boyfriend Sweater" is a collection of essays about fiber crafts and a lot more: she opens up about her shortcomings and her insecurities, shares her sorrow and also joy. It's a special book and you should read it.
Auf der Persönlichkeitsskala würde ich mich eher im introvertierten Bereich einordnen; trotzdem gibt es für mich wenig Schöneres, als mit anderen zusammen zu stricken.
Diesen Monat gab es dazu gleich mehrfach Gelegenheit, bei Mimis Stricktreff #liebesweddingstrickt im be'kech und wenig später beim Stricknick auf der Thaiwiese, das Brigid organisiert hatte.* Bei schönstem Sonnenschein saßen wir gemeinsam mit köstlichem Thai-Food auf Picknickdecken, Strickzeug selbstverständlich mit am Start.


Ich hatte ganz frisch das Tulip Tank Top von Purl Soho angeschlagen, mit dem ich schon seit letztem Jahr liebäugle. Von vorne sieht es aus wie ein simples, ärmelloses Top mit U-Boot-Ausschnitt. Hinten ist es dafür umso spannender und gibt den Blick auf den unteren Rücken der Trägerin frei.


Ich stricke mit Lana Grossa Secondo (55% Baumwolle, 25% Polyamid, 20% Seide, Lauflänge: ca. 125m/50g), die ich neulich bei Lalaine im Sale mitnehmen musste. Die Lauflänge passte einfach zu gut zu dem Originalgarn aus der Anleitung...und das dunkle Violett hat mich auch direkt begeistert. Mit dem Garn zu stricken ist allerding schon eine kleine Herausforderung: Es ist irre glatt. Glatter als reine Seide, dafür aber auch noch glänzender. Ich bin mir aber sicher, dass das fertige Top sensationell aussehen wird - die Mühe lohnt sich bestimmt!

Mit anderen stricken kann man zum Glück auch prima via Social Media, im Juni zum Beispiel im Rahmen des PaillettenPerlenPlunder FAL (= FrickelAlong), der auf dem Mist der zwei Ladies vom - ohnehin sehr empfehlenswerten - Frickelcast-Podcast gewachsen ist. Noch bis zum 30.06. kann man teilnehmen; sämtliches glitzriges, plundriges Gefrickel ist erlaubt.


Ich hatte noch Paillettengarn im Stash, was ich schon länger zu einem Tuch verarbeiten wollte - Lana Grossa Lace Paillettes in Anthrazit. Da es sich dabei um Alpaka handelt, war ich ganz froh über die kurze Verschnaufpause, die der Sommer eingelegt hatte, und habe als Farbtupfer kurzerhand noch ein bißchen Mohair in Orange dazugenommen (Midara Silk Mohair).
Mein Mohair-Alpaka-Flausch war, in kraus rechts und mit 7er-Nadeln gestrickt, das ideale Projekt fürs hirnlose Feierabend-Stricken - entsprechend schnell ist er fertig geworden! Die Anleitung übrigens: Silkycloud von Nina Schweisgut/Dawanda.


Tja, und dann gibt es noch Projekte, mit denen man sich einer Gruppe zugehörig fühlt, auch ohne Knit-Along. Einfach, weil die ganze (Strick)Welt mitmacht. Aktuell sind alle verrückt nach gestrickten und gehäkelten Einkaufsnetzen, ich natürlich auch.

Und endlich hat sich mal jemand hingesetzt und eine schöne Strickanleitung dafür zusammengeschrieben (danke Susanne!). Das Ergebnis: Das Einkausnetz Edda von Paula_m.


Meins besteht aus Drops <3 YOU #5 (100% Baumwolle, Lauflänge 75m auf 50g), die mein Stash noch so hergegeben hat. Da ich von keiner Farbe genug für ein ganzes Einkaufsnetz hatte, ist es eine dreifarbige Version geworden (die Farbverteilung übrigens 17R, 17R, 38R, 17R, 17R).
Ich bin ganz verliebt, auch weil das Einkaufsnetz ohne Murren den Belastungstest bestanden hat. Ich werde sicher noch ein, zwei weitere machen - mal schauen, was ich noch so für Garn aus dem Vorrat fischen kann!


An was strickst Du gerade? Bist Du auch schon dem Einkaufsnetz-Wahn verfallen?
xoxo Katha

*wenn Du beim nächsten Mail dabei sein möchtest, folge Mimi und Brigid am besten auf Instagram!


Werbung, da Markennennung? Entscheide Du, ich blick da noch nicht nicht mehr durch!

Verlinkt bei Maschenfein.
I am surprised I ever thought knitting was a winter pastime - summer knitting is the best! Especially when you can knit on the balcony in the sunshine or - even better - meet your knitting friends for a get-together at the park. Material-wise, I went for cotton (but couldn't resist my mohair and alpaca on the days it wasn't so summery).
Es soll ja Leute geben, deren erstes Strickprojekt ein vierfarbiger Norwegerpullover war, am besten noch gestrickt nach einer Anleitung in norwegischer Sprache.
So eine "Wie schwer kann es wohl sein?"-Attitüde hatte ich nicht, als ich mit dem Stricken angefangen habe - ganz im Gegenteil! Ich habe mein erstes Projekt (einen Rundschal im Halbpatent) gleich dreimal hintereinander gestrickt, weil ich so froh war, als es endlich klappte!
Du kannst Dir sicher vorstellen, dass ich auch dem Sockenstricken eher mit zu viel als zu wenig Respekt begegnet bin...die Sockenkonstruktion wirkte auf mich ganz schön komplex. Vom Hantieren mit dem Nadelspiel mal ganz abgesehen!

Zum Glück habe ich mich irgendwann trotzdem an mein erstes Sockenpaar getraut; das ist mittlerweile sieben Jahre her, die Socken trage ich immernoch gerne. Neben ziemlich vielen Fehlern ist da nämlich auch eine Riesenmenge Stolz eingestrickt!

Über die Jahre habe ich viele weitere Sockenpaare gestrickt und unterschiedliche Techniken ausprobiert: mal vom Schaft und mal von der Spitze angefangen, die Ferse mit Käppchen oder verkürzten Reihen konstruiert, verschiedene Spitzenformen auf Schönheit und Tragekomfort überprüft. Aber nicht nur das: Ich habe auch viele verschiedene Stricknadeln auf ihre Sockenstrick-Qualitäten getestet!
Heute stelle ich Dir vier Varianten vor; und weil es beim Stricken kein Richtig oder Falsch gibt, sondern jeder Stricker seine ganz eigenen Vorlieben hat, habe ich mir dafür Hilfe von drei wunderbaren Strick-Buddies ins Boot geholt...
 

Das Nadelspiel.
Ein Nadelspiel besteht aus vier bzw. fünf Nadeln, die gleichzeitig zum Stricken verwendet werden. Die Nadeln sind in verschiedenen Größen, Längen und Materialien erhältlich und fast jeder Nadelhersteller hat Nadelspiele im Angebot.
Obwohl man mit dem Nadelspiel alle möglichen Dinge herstellen kann, die in der Runde gestrickt werden (Mützen, Handschuhe und - stulpen, Ärmel etc.), wird es in allererster Linie mit Socken assoziiert.
Die Maschen werden beim Stricken gleichmäßig auf drei bzw. vier Nadeln verteilt, die dann reihum abgestrickt werden. Die Vorstellung, mit vier oder fünf Nadeln zugleich stricken zu müssen, ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, wenn man aber erstmal über das Gefriemel der ersten Runden hinaus ist, strickt es sich nicht so viel anders als mit nur zwei Nadeln. Allerdings lohnt es sich, sich ein paar Tricks und Kniffe draufzuschaffen, um z.B. die Übergänge zwischen den Nadeln "unsichtbar" hinzubekommen.

Wermutstropfen: Unterwegs-Stricker sollten sich beim Stricken mit dem Nadelspiel auf eine Zusatz-Herausforderung einstellen, denn die Maschen können beim Transport schon mal von den Nadeln rutschen. 

Kirsten (@knightlyart) ist Expertin im Sockenstricken und kehrt immer wieder zum Nadelspiel zurück:
Ich habe mir vor vielen Jahren, als es noch kein Internet gab, das Sockenstricken selbst beigebracht mit dem Buch „Der geniale Socken-Workshop“ von Ewa Jostes und da gab es nur Nadelspiele und keine Alternativen und ich denke darum bin ich es so gewohnt mit den 5 Nadeln zu stricken.
Ich habe mich damals sehr gequält mit den vielen Nadeln und wäre bestimmt begeistert gewesen von dem Sockenwunder oder dem CraSy Trio. 
Wiederum bin ich heute froh, das ich mit dem Nadelspiel das Sockenstricken gelernt habe, da ich mehrfarbige Muster mit dem Nadelspiel am liebsten stricke. Auch meine bevorzugte Herzchenferse kann ich nur damit stricken.
Sockenwunder und CraSy Trio sind mir einfach zu kurz! Meine Hände verkrampfen sich immer und dann hole ich wieder mein 15cm Nadelspiel wieder hervor!



Magic Loop.
Bei der Magic Loop-Methode wird auf einer langen Rundstricknadel (ca. 80cm) gestrickt. Die Maschen werden dabei hälftig auf die beiden Nadeln verteilt, das nicht benötigte Seil wird mittig herausgezogen.
Lange Rundstricknadeln in Sockenstärke haben viele Stricker sowieso schon zu Hause, es gibt sie von vielen Herstellern aus unterschiedlichsten Materialien.
Wer mit Magic Loop strickt, hat nur eine Nadel, um die er sich kümmern muss. Das Stricken selbst läuft wie gewohnt, nur muss man am Ende jeder Nadel einmal das lange Seil durchziehen, bevor man weiterstricken kann.
Toll: Wer mag, kann gleich zwei Socken auf einer Nadel stricken (zwei separate Garnknäuel benötigt man dafür allerdings schon) ...da hat das Second Sock Syndrome keine Chance!

Wermutstropfen: Es gibt zwar keine Nadelwechsel wie beim Nadelspiel, Maschen schieben muss man dennoch zweimal pro Runde.

Sarah (@delphinegarnier bei Instagram und Ravelry) strickt ihre Socken fast immer mit der Magic Loop-Technik:
Ich stricke am liebsten Magic Loop, weil mir dabei keine Nadeln runterfallen können und man - im Vergleich zum Nadelspiel - nur zwei Übergangsstellen hat. Außerdem kann ich die Socken zwischendurch auch mal anprobieren, ohne dass mir Maschen von den Nadeln rutschen! Und bei mir ist das einfach die schnellste Methode!



Kurze Rundnadeln im Allgemeinen und das Sockenwunder im Speziellen. 
Wer gerne in der Runde strickt, sich das Maschen-Schieben aber ersparen möchte, für den könnten Rundstricknadeln mit winzigem Durchmesser (20 bis 30cm) das Richtige sein!
Mit ihnen strickt man Socken in der (sehr kleinen) Runde, Seil zum Durchziehen bleibt da nicht mehr über. Ferse und Spitze stricken sich mit den Mini-Nadeln nicht einfach, gerade Stücke bewältigt man dafür in Blitzgeschwindigkeit. Und - besonders für Leute interessant, die auch kurze Wartezeiten gerne mit Stricken überbrücken - man kann sein Gestrick jederzeit zur Seite legen oder in die Tasche stopfen, ohne sich um seine Maschen sorgen zu müssen.
Addi hat vor ein paar Jahren eine spezielle Mini-Nadel auf den Markt gebracht, das "Sockenwunder". Die Besonderheit: Zwei unterschiedliche lange Nadelspitzen - auf der kurzen Nadel "ruhen" die Maschen, mit der längeren Nadel wird abgestrickt - liegen besser in der Hand und erleichtern dadurch das Stricken.

Wermutstropfen: Der ein oder andere bekommt vom Stricken mit den Mini-Nadeln krampfige Finger. Wie es bei Deinen Händen ist, musst Du einfach ausprobieren!

Julia (@_tuet) jedenfalls kommt mit den kleinen Rundnadeln bestens zurecht, das Sockenwunder ist ihr sogar so sehr ans Herz gewachsen, dass sie auf ihrem Blog Tüt ein Tutorial zum Socken stricken damit veröffentlicht hat (klick):
Das Sockenwunder nutze ich gerne, weil kein Händeln mit Nadeln nötig ist und ich damit blind theoretisch stundenlang stricken kann. Es gibt keine "Leitern" und gerade bei Fair Isle oder anderen mehrfarbigen Techniken entstehen weniger Übergänge. Zudem sticht da keine Nadel durch den Projektbeutel, keine Maschen rutschen runter.



Das CraSy Trio.  
Das CraSy Trio (im englischsprachigen Raum übrigens unter der Bezeichnung FlexiFlips auf dem Markt) ist die neuste Ergänzung im Nadelsortiment von Addi. Es handelt sich um drei Nadeln, deren Mitte jeweils durch ein Nadelseil verbunden ist - zu kurz zum Rundstricken, aber lang genug, um Flexibilität zu gewährleisten.
Das Prinzip ist dabei ähnlich wie beim Stricken mit Magic Loop oder mit zwei Rundstricknadeln - die Maschen werden hälftig auf zwei der Nadeln verteilt, mit der dritten werden sie abgestrickt. Man kann quasi die Vorteile vom Stricken mit Magic Loop genießen (nur zwei Übergänge, Maschen rutschen nicht von den Nadeln), ohne die Nachteile (Seil-ziehen und Maschen-schieben) in Kauf nehmen zu müssen.

Wermutstropfen: Die Strickhaltung ist gewöhnungsbedürftig; eine Nadel hängt immer rum und bis man die ignorieren kann, muss man etwas üben. Und noch etwas: Aktuell sind die Nadeln nur in Metall erhältlich. Eine Bambusvariante soll zum Jahresende hin aber folgen.

Katha, die Autorin dieses Blogs, hat das CraSy Trio getestet:
Ich hab das CraSy Trio schnell ins Herz geschlossen, weil es so herrlich unkompliziert ist: Es strickt sich schnell damit, weil die Nadeln so kurz sind. Die Finger bleiben dennoch entspannt, weil sich die Nadeln - zumindest mit meinen kleinen Händen - sehr gut halten lassen. Und unterwegs kann ich entspannt bleiben, weil durch die Biegung der Nadeln keine Masche herunterrutscht - und ich bin wirklich nicht zimperlich mit meinem Strickzeug!

Strickst Du Socken? Wenn ja: Welche Nadeln nimmst Du am liebsten zur Hand?
xoxo Katha
Are you a sock-knitter? If so, which needles do you use for sock knitting? I've learned that preferences differ tremendously from knitter to knitter, so instead of ranking the four top needles for sock knitting, I've asked three fellow knitting buddies to tell me and you about the merits of their favorite needles.
Seit fast drei Jahren zeige ich jeden Monat auf dem Blog, an was ich gerade so stricke. Vielleicht findest Du das spannend, vielleicht auch sterbenslangweilig - für mich sind diese Beiträge vor allem ein persönliches Stricktagebuch; ich find's supercool nachschauen zu können, woran ich vor zwei Jahren um diese Zeit gearbeitet habe...

Meist schreibe ich meinen "Auf den Nadeln"-Beitrag erst am Monatsende (erst dann lohnt sich so ein Rückblick ja), aber so knapp wie im Mai war es noch nie! Immer kam was dazwischen: Nervige Dinge (Steuer, DSGVO, you know the deal), vor allem aber viele sehr schöne Dinge (ein Tagesausflug nach Hamburg, ein Ballettabend, der mich zu Tränen gerührt hat, das erste Stricknick des Sommers, organisiert von der wunderbaren Brigid, Kurzurlaub auf Mallorca und eine dicke Geburtstagssause). Zeit zum Bloggen habe ich da kaum gefunden, Zeit zum Stricken zum Glück schon!


Schwerpunktmäßig habe ich lauter kleine Dinge hergestellt, denn ich bin seit einiger Zeit in einem Alter, in dem man ständig Babystrick verschenken kann...Babyschuhe (nach einer Anleitung von Ines) zum Beispiel, den Baby Garter Kimono von Joji Locatelli, einen Mini Flax Pullover von Tin Can Knits und Baby Bandanas nach einer Anleitung von Wool and the Gang.




Drei dieser Strickanleitungen sind kostenlos - aber ausgerechnet mit der Bezahl-Anleitung von Wool and the Gang, die Teil eines Sets war, habe ich sehr gehadert: Die Wolle (Sugar Baby Alpaca) gefällt mir ausgezeichnet, darf allerdings nur von Hand gewaschen werden - das verträgt sich doch nicht mit  Baby-Speichel! Ich habe auch nicht verstanden, warum im Set zwei Knäuel enthalten sind, wenn man für ein Bandana noch nicht mal eines benötigt? Hätte ich das Garn doppelt nehmen sollen? Allerdings habe ich nirgendwo einen Hinweis darauf gefunden. Und das Maschenbild gefiel mir leider auch nicht besonders. Also habe ich das Bandana kurzerhand noch einmal mit einem Knäuel Biola von Austermann gestrickt - das Schurwolle/Alpaka-Gemisch ist GOTS-zertifiziert und sieht in Bandana-Form sensationell aus. Zumal mit den Quasten in Neon-Orange!
Für die zwei Knäuel Sugar Baby Alpaca fällt mir auch noch was ein...

In Erwachsenengröße habe ich im Mai nur an meinem Catchfly-Top gestrickt. Damit bin ich mittlerweile schon eine Woche fertig, aber das Finishing steht mir mal wieder bevor. Wieso fällt es mir eigentlich immer so schwer, mich zu so Arbeiten wie Zusammennähen, Knöpfe annähen etc. durchzuringen? Vielleicht wird es ja am Wochenende was?!?

Hast Du einen Trick, wie ich mich leichter Überwinden könnte? Ich hab gehört, Kuchen soll helfen!
xoxo Katha

Verlinkt bei Maschenfein
May has been a big baby (knits) month around here - I tried some really great (free!) patterns (baby shoes by Ines strickt, the Baby Garter Kimono by Joji Locatelli and a mini version of the Flax Pullover by Tin Can Knits). And you know what? I love them all! And I'm sure my brandnew godchild will look supercute in all of them!
Bist Du auch so verrückt nach Instagram wie ich? Ich komme nicht immer dazu, die neusten Beiträge auf meinen Lieblingsblogs zu lesen, aber für Instagram reicht die Zeit selbst an hektischen Tagen...kurz mal durch den Feed scrollen, das geht eben auch während man auf die nächste Bahn oder an der Supermarktkasse wartet. 

Besonders freue ich mich über neue Bilder auf diesen neun Instagram-Accounts:


Susanne betreibt das Stricklabel Paula_m und gibt auf Instagram (@paulastrickt) Einblicke in ihren Alltag als "Berufs-Strickerin". Die Motive wiederholen sich - Mützen, Einkaufsbeutel und immer wieder Stirnbänder - aber die Bilder sind so schön, dass ich trotzdem nicht genug davon bekommen kann!


Eins meiner liebsten Wollgeschäfte ist Wollen Berlin. So gemütlich und liebevoll wie der Laden selbst ist auch der Instagram-Account des Stores (@wollenberlin). Hier findet man ständige schöne Garne aus dem Shop und dazu ganz viel Inspiration für Projekte, die man daraus stricken könnte.


Die Insta-Welt von @gosiksknitting ist sehr verträumt und mädchenhaft, Strickfotografie meets Shabby Chic. Schönes Licht, viele Blumen - die Bilder sind ganz einfach wunderschön inszeniert. Ein bißchen zu perfekt, denke ich manchmal. Und dann kommt so ein Foto wie das links unten und wischt alle Zweifel davon. (Wer farbige Strumpfhosen trägt, dem gehört mein Herz!)


Ich folge auf Instagram auch einigen Handfärberinnen und freue mich, wenn es richtig bunt wird! Besonders mag ich die Bilder von Sternenstaub Wolle (@sternen_wolle), denn die sympathische Färberin Liesa betreibt keinen typischen Business-Account, sondern postet neben ihren Garnen auch aktuelle Strickprojekte und das ein oder andere persönlichere Foto.


Wenn ein Instagram-Feed so richtig "hyggelig" ist, dann der von @thepetiteknitter - und dabei kommt Weichien nicht mal aus Skandinavien, sondern wurde im "tropischen Paradies" geboren. Ihre Bilder, zumeist in gedämpften Farben gehalten, strahlen ganz viel Wärme und Gemütlichkeit aus - das ein oder andere eingestreute Norwegermuster tut dann sein übriges.


Natürliche Garne und eine meisterhaft abgestimmte Farbpalette, daran denke ich zu allererst beim Account von Handfärberin Saskia (@ovisetcetera). Neben ganz viel #yarnporn gibt es bei ihr aber auch herrliche Fair Isle-Projekte zu sehen, die mir so gut gefallen, dass ich sie am liebsten genau so nachstricken würde!


Eine einheitliche Ästhetik haben ja viele Instagram-Accounts, @julie_blauw geht noch einen Schritt weiter: Kein Bild ohne ein bißchen Blau. Die Farbe zieht sich durch ihre Fotos wie ein "roter" Faden, sei es beim Garn, ihren Projekten oder den Accessoires. Ich bin jedesmal gespannt, wo sich das Blau im nächsten Bild findet!


Der Account von @dinaarntsen wirkt so aufgräumt, dass Marie Kondo ihre Freude hätte. Auf weißem Hintergrund und reduziert auf wenige Bildelemente zeigt Dina ihre Strickprojekte - in der Insta-Bilderflut eine angenehme Abwechslung.


Und nur für den Fall, dass Du nicht schon längst zu den knapp 43.000 Followern gehörst...
Die Bildsprache des wunderbaren Strickmagazins Laine setzt sich auf Instagram (@laine_magazine) nahtlos fort: Zu sehen gibt es neben Designs aus dem Magazin auch herrliche Garne und meisterhaft arrangierte Flatlays. Außerdem posten die Macherinnen Jonna und Sini Bilder von ihren Reisen.

Wessen Bilder schaust Du Dir auf Instagram besonders gern an? Share the love!
xoxo Katha
Being a very visual person, Instagram is by far my favorite social media platform. I love scrolling through the vast amount of inspiring pictures (in my feed, that mostly means knitting, yarn and the occasional cat pic) - especially, when these nine accounts have been posting!